Current Biology

Die Fachzeitschrift Current Biology hat sich als eine einzigartige Quelle für aktuelle Informationen in der Biologie etabliert. Mit einem breiten Spektrum an Originalforschung, prägnanten Rezensionen und regelmäßigen Rubriken wie Quick Guide, Primers und Q&A-Artikeln hält Current Biology seine Leser seit vielen Jahren auf dem neuesten Stand der biologischen Wissenschaft.

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Schwarzbrauenalbatrosse; Bildquelle: Tim Guilford

Oxford-Forscher entdecken unerwartetes Tieftauchen bei Albatrossen

Die von dem Team gesammelten Daten zeigten, dass 50 % der untersuchten Vögel in der Lage waren, mehr als doppelt so tief zu tauchen wie bisher angenommen
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Ein Afrikanischer Elefant greift ein Brötchen; Bildquelle: Lena Kaufmann/HU

Neue Daten zeigen den außerordentlichen Tastsinn des Elefantenrüssels

Elefanten haben einen stark spezialisierten Tastsinn. Das bestätigte eine Forschungsarbeit, die die Sensorik von Elefanten untersuchte und die am 20. Januar 2022 in Current Biology erscheint
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AWI OFOBS-Team

Weltweit größtes Fischbrutgebiet in der Antarktis entdeckt

Forschende weisen etwa 60 Millionen Nester antarktischer Eisfische auf 240 Quadratkilometern im Weddellmeer nach
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Ein brütendes Weibchen der Reisfisch-Art Oryzias eversi; Bildquelle: Leon Hilgers

Entzündung ermöglicht evolutionäre Innovation in „schwangeren“ Reisfischen

Ein zentrales Rätsel der Evolutionsbiologie ist wie komplexe Neuheiten scheinbar aus dem Nichts entstehen können
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Schwarm Sanderlinge (Calidris alba); Bildquelle: Pablo F. Petracci

Je weiter Zugvögel fliegen, desto heller ist im Schnitt ihr Gefieder

Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und Kollegen
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Die Pupillen von Vögeln verhalten sich gegensätzlich zu denen von Säugetieren. Das Bild zeigt die verengte Pupille einer Taube im REM Schlaf, sichtbar durch das transparente Augenlid.; Bildquelle: Ungurean/MPI für Ornithologie

Vogel-Pupillen verhalten sich anders als erwartet

Die Pupille regelt nicht nur den Lichteinfall ins Auge, sondern spiegelt den Zustand des wachen Gehirns wider. Sind wir erregt oder konzentriert, erweitern sich die Pupillen. Die Pupille verändert sich sogar, wenn Säugetiere schlafen
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Wilde Kakadus produzieren und verwenden drei Arten von 'Besteck'; Bildquelle: Mark O´Hara

Wilde Kakadus können bis zu drei Arten von Werkzeugen verwenden

ForscherInnen des Messerli Forschungsinstituts der Vetmeduni Vienna und des indonesischen Instituts für Wissenschaften gelang es, wild lebende Goffini Kakadus in Indonesien dabei zu beobachten, wie sie bis zu drei unterschiedliche Werkzeuge nutzen
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Schädel eines Vogels, eines Kaimans, eines Dinosauriers und eines Lagerpetiden (naher Verwandter der Flugsaurier) sowie nicht maßstabsgetreu rekonstruierte Bogengänge; Bildquelle: Bronzati, Benson and co-authors'

PaläontologInnen rekonstruieren und erforschen mit Hilfe von Computertomographie Sinnesorgane von Urzeit-Reptilen

Eine Studie liefert neue Erkenntnisse zur Bedeutung von Form und Größe der Gleichgewichtsorgane im Innenohr der Archosaurier für die Biologie der Tiere
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Kordofan-Giraffe; Bildquelle: Fiona MacKay, Pretty Fly Photography

Umfassende Erbgut-Analysen bestätigen vier Arten von Giraffen mit insgesamt sieben Unterarten

Optisch sind sie kaum zu unterscheiden, aber genetische Analysen zeigen: Es gibt vier Arten von Giraffen mit insgesamt sieben Unterarten
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Universität Wien

Gen-Kompass: Wenn der Wirt die Richtung weist

Der Nutzen von Symbiose – also das Zusammenleben unterschiedlicher Arten zum wechselseitigem Vorteil – birgt noch immer viele offene Fragen
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Die meisten Bettwanzenarten nutzen Fledermäuse als ihre Wirte. Hier ist eine nordamerikanische Art zu sehen, die Blut aus der Nase einer Fledermaus saugt.; Bildquelle: Mark A. Chappell, University of California, Riverside

Die meisten Bettwanzenarten nutzen Fledermäuse als ihre Wirte

Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der kooperativen Leitung des TUD Biologen Prof. Klaus Reinhardt hat neue Erkenntnisse zur Evolution der Bettwanzen in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht
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Eine Gruppe von schwarzen und goldenen Brüllaffen. Diese Art hat gewöhnlich mehrere erwachsene Männer (schwarzes Fell) und erwachsene Frauen (goldenes Fell) in einer Gruppe; Bildquelle: Mariana Raño

Brüllaffen: Tiefe Stimme, kleine Hoden

Brüllaffen sind nach ihren beeindruckenden Rufen benannt. Für diese Fähigkeit sind die langen Stimmbänder und ein einzigartiges Zungenbein verantwortlich, das Männchen größer und mächtiger erscheinen lässt als sie wirklich sind
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Schimpansen können die Struktur ihrer bedeutungsvollen Grunzlaute ändern; Bildquelle: Florian Möllers / Katie Slocombe

Schimpansen lernen Nahrungsrufe

In Gefangenschaft lebende Schimpansen sind fähig, Laute zu lernen, die sich auf spezielle Nahrungsmittel beziehen. Dies beweist ein Evolutionsbiologe der Universität Zürich gemeinsam mit englischen Wissenschaftlern
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Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass Raben über einen außerordentlichen Intellekt verfügen; Bildquelle: Jorg J.M. Massen, PhD

Verhaltensforschung: "Teile und herrsche" – eine Form der Rabenpolitik

Eine Ansammlung von Raben wird manchmal als Verschwörung bewertet. Mythologie und Volksglauben schreiben diesen Vögeln übernatürliche Fähigkeiten zu. Tatsächlich zeigt die Forschung der letzten Jahre jedoch, dass Raben über einen außerordentlichen Intellekt verfügen
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Prof. Dr. Stefan Schuster und Dipl.-Biol. Peggy Gerullis, Lehrstuhl für Tierphysiologie der Universität Bayreuth; Bildquelle: Christian Wißler

Wie Schützenfische die Gesetze der Hydrodynamik anwenden

Für Menschen ist es bis heute eine technologische Herausforderung, doch Schützenfische beherrschen diese Kunst perfekt: Sie können freie Wasserstrahlen produzieren, die Ziele in unterschiedlicher Entfernung präzise erreichen
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Konserviert in einem goldenen Sarg: Trauermücke eingebettet in Fushun-Bernstein; Bildquelle: Bo Wang / Universität Bonn

Chinesische Mücken an der Ostsee

Es ist ein merkwürdiger Befund, über den Forscher aus China, Europa und den USA in der Zeitschrift „Current Biology“ berichten: Vor 50 Millionen Jahren lebten im Osten Asiens ganz ähnliche Insekten wie in Nordeuropa
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Wölfen modulieren ihr Heulen; Bildquelle: Walter Vorbeck

Soziale Beziehungen zwischen Wölfen modulieren ihr Heulen

Wölfe haben ihre eigene Art zu kommunizieren -  sie heulen. Entfernt sich ein Wolf vom Rudel, heulen die restlichen Tiere. Wissenschafter des Messerli Forschungsinstituts an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) fanden nun heraus, dass die Beziehung zwischen den Wölfen von großer Bedeutung für die Intensität des Heulens ist
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Eunotosaurus africanus trug bereits die Anlagen eines Panzers in sich.

Die Entwicklung des Schildkröten-Panzers

Schildkröten besitzen einen im Tierreich einmaligen Panzer. Dieser begann sich vor mehr als 260 Millionen Jahren zu entwickeln, wie amerikanische Forscher zusammen mit einem Paläontologen der Universität Zürich anhand eines Fossils nachweisen
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Ein Bein des mittleren Beinpaares von Drosophila aus dem Elektronenmikroskop; Bildquelle: Vetmeduni Vienna/McGregor

Überraschende neue Rolle von kleinen RNAs in der Evolution

Einen gänzlich neuen genetischen Mechanismus, wie Evolution das Aussehen von Organismen verändert, hat ein internationales Forschungsteam unter der Mitwirkung von  Christian Schlötterer und Alistair McGregor von der Vetmeduni Vienna entdeckt
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TiHo

World Register of Marine Species: Zwei Drittel aller Arten im Meer unbekannt

Internationales Forschernetzwerk erstellt Online-Datenbank mit allen bekannten marinen Lebewesen
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Alice Auersperg und Kakadu Figaro ; Bildquelle: Universität Wien

Kluger Kakadu mit handwerklichem Geschick

Der Gebrauch von Gegenständen als Werkzeug – und deren Herstellung – ist im Tierreich außergewöhnlich selten
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Angela Stöger und Ko-Autor Daniel Mietchen bei ihren Forschungsarbeiten im Everland-Zoo, Südkorea; Bildquelle: Department für Kognitionsbiologie, Universität Wien

Elefant imitiert menschliche Sprache

Elefanten sind für ihre tief-frequenten Infraschalllaute bekannt, die teilweise so tief sind, dass Menschen sie nicht wahrnehmen können. Der Asiatische Elefant namens Koshik aus dem Everland-Zoo in Südkorea imitiert seine Pfleger auf Koreanisch so genau, dass KoreanerInnen verstehen können, was er "sagt"
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Kognitionsbiologe Markus Boeckle mit einem Raben; Bildquelle: Markus Uehlein

Raben haben Langzeitgedächtnis

Für Menschen ist es völlig normal, sich nach Jahren wieder an die Gesichter und die dazugehörigen Stimmen ehemaliger Bekannter zu erinnern. Auch bei anderen Säugetieren wurde diese Fähigkeit nachgewiesen
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Paget-Krankheit am Dinosaurierknochen; Bildquelle: F. Wieder, A. Hilger, HZB

Paget-Krankheit schon bei den Dinosaurier-Knochen nachweisbar

An einem 150 Millionen Jahre alten Wirbel des Dysalotosaurus lettowvorbecki konnte der bisher ältesten Nachweis von Viren erbracht werden
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Im Gehirn gilt links vor rechts

RUB-Studie in Current Biology. Menschen richten ihre Aufmerksamkeit tendenziell auf die linke Hälfte ihres Gesichtsfelds. Bisher nahm man an, dass für diese Vorliebe das Corpus Callosum verantwortlich ist, welches für die schnelle Vermittlung von Informationen zwischen zwei spezialisierten Hirnregionen sorgt. Ein Team von Bochumer Biopsychologen um Bettina Diekamp wies jetzt aber gemeinsam mit italienischen Kollegen die Links-Vorliebe auch für zwei Vogelarten nach - und Vögel haben kein Corpus Callosum
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Warum Tauben den Spatz in der Hand wählen

Ebenso wie Tiere wählen wir eher die kleine Belohnung als auf eine größere zu warten, wenn die Wartezeit vor der großen Belohnung zu lange dauert. Eine Erklärung für dieses Verhalten, das oft suboptimale Gewinne verspricht, liegt in Nervenzellen des Frontalhirns
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