VETMED – Das Magazin: „Spurensuche in der Veterinärmedizin“

(06.04.2020) Wo hat sich mein Haustier mit der Krankheit infiziert? Hätte eine frühere Diagnose den Hund oder die Katze retten können? Und von wem wurde das Wildtier getötet?

Im Schwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich VETMED – Das Magazin der Veterinärpathologie.

1.400 Sektionen und 2.600 Diagnosen pro Jahr: An der Veterinärmedizinischen Universität Wien werden laufend verschiedene Tierspezies auf ihre Todesursache und Erkrankungen untersucht. Dazu gehört auch die Analyse von entnommenen Gewebeproben.

Im Seziersaal und Labor blickte VETMED – Das Magazin den VeterinärpathologInnen bei der täglichen Arbeit über die Schulter, um herauszufinden, welche Rätsel sich hinter Erkrankungen von Kaninchen, Schwein oder Bison verbergen.

Angehende TiermedizinerInnen lernen so wichtige und häufige Krankheitsbilder unterschiedlicher Tierarten zu erkennen, um den Lebenden bestmöglich zu helfen.

Und nicht immer geben die ersten Spuren Hinweise in die richtige Richtung, denn viele Krankheiten und Symptome treten selten wie im Lehrbuch auf, sondern stellen komplexe Rätsel dar. Wie VeterinärpathologInnen diese kniffeligen Praxisfälle lösen, zeigt ein Blick in die Akten.

Weiters gibt VETMED auch Einblicke in das One-Health-Konzept und informiert über die Schwerpunktkommunikation der Veterinärmedizinischen Universität Wien, die ganz im Zeichen der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen steht.

Ein neuer Fall aus der Praxis zeigt, wie mit Hilfe modernster Technik ein Lebershunt bei Hunden nach den neuesten Methoden an der Vetmeduni Vienna behandelt wurde. Die Tipps fürs Tier informieren über Erste Hilfe beim Hund und beraten bei der Auswahl des passenden Maulkorbs für die Vierbeiner.

Download: VETMED – Das Magazin 01/2020



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