Das Friedrich-Loeffler-Institut 1910-2010: 100 Jahre Forschung für die Tiergesundheit

(17.11.2010) Annette Hinz-Wessels und Jens Thiel

Friedrich-Loeffler-Institut 1910-2010 Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: be.bra wissenschaft verlag; Auflage: 1. Aufl. (27. September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3937233695
ISBN-13: 978-3937233697

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Das heutige »Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit« auf der Insel Riems bei Greifswald wurde 1910 von Friedrich Loeffler als weltweit erste virologische Forschungsstätte gegründet.

Mit seinen Untersuchungen zum Erreger der Maul- und Klauenseuche 1898 gilt der Schüler Robert Kochs als einer der Begründer der modernen Virusforschung.

Vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung Deutschlands behandelt die vorliegende Studie den Ausbau des Instituts zu einer international führenden virologischen Forschungsanstalt, seine wechselvolle Geschichte während der deutschen Teilung unter dem Dach der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR und als Volkseigener Betrieb (VEB), die Gründung eines westdeutschen Pendants in Tübingen sowie die erfolgreiche Integration der Einrichtung in die Forschungslandschaft der Bundesrepublik Deutschland nach 1990

Annette Hinz-Wessels studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Staatsrecht in Heidelberg und Bonn, Abschluss 1989, MA. Arbeitete u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtarchiv Bonn. 1995 promovierte sie zum Dr. phil. und leitete anschließend das Stadtarchiv Pulheim.

Von 1998 bis 2000 war sie im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Bonn) als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Pilotprojekt LeMO beschäftigt.

2002 bis 2005 arbeitete sie im Forschungsprojekt »Wohlfahrtspflege und Fürsorge in der Provinz Brandenburg« an der Universität Potsdam, parallel war sie von 2002 bis 2006 in dem an der Universität Heidelberg angesiedelten DFG-Projekt »Wissenschaftliche Erschließung und Auswertung des Krankenbestandes der nationalsozialistischen 'Euthanasie'-Aktion T4« tätig.

Seit Mai 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Geschichte des Robert Koch-Instituts im Nationalsozialismus«. Jens Thiel, geboren 1966, Dr. phil., ist Historiker. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenschaftsgeschichte und politische Kulturgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.


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