(links) 3D-Montage eines Mäusegehirns: repräsentative Schnitte sind aus einer lückenlosen Serie so angeordnet, dass auf der linken Hemisphäre ein Referenzbild aus einem Hirnatlas und auf der rechten Hemisphäre der genau dazu passe

(links) 3D-Montage eines Mäusegehirns: repräsentative Schnitte sind aus einer lückenlosen Serie so angeordnet, dass auf der linken Hemisphäre ein Referenzbild aus einem Hirnatlas und auf der rechten Hemisphäre der genau dazu passe – Bild 1 von 1

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Bildquelle: Georg Hafner
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Tollwut- und Schnupfenviren helfen Neurowissenschaften

(links) 3D-Montage eines Mäusegehirns: repräsentative Schnitte sind aus einer lückenlosen Serie so angeordnet, dass auf der linken Hemisphäre ein Referenzbild aus einem Hirnatlas und auf der rechten Hemisphäre der genau dazu passende Schnitt aus dem Tracingexperiment zu sehen ist. Der mittlere davon weist im Bereich des weißen Rechtecks die Injektionsstelle der "schnupfenartigen" Helferviren und Tollwutviren auf. (rechts) Herausvergrößerung dieser Injektionsstelle. Zu erkennen ist die lokale synaptische Verschaltung in Form von mit Tollwutvirus befallenen präsynaptischen Nervenzellen (grün) und die von mit Helferviren "infizierten" präsynaptischen Zellen

Ein „entschärftes“ Tollwutvirus hilft Göttinger Forschenden des Sonderforschungsbereichs 889 „Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung“: gehirnweite Vernetzung von molekular definierten Nervenzellen wird sichtbar. Forschungsergebnisse veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Cell Reports“.

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