Mit Internet und Co. die Lehre bereichern

(20.09.2005) Das ist das Ziel des E-Learning-Projekts "prieL" an der FH Osnabrück. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das innovative Vorhaben mit mehr als 800.000 Euro.

An der Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Förderung des Multimedialen Lernens an den Hochschulen haben sich mehr als 100 Hochschulen beteiligt. Zwanzig davon konnten sich durchsetzen, darunter zwei Fachhochschulen: die FHTW Berlin und die FH Osnabrück.

"Unser Projektantrag zeichnet sich dadurch aus, dass wir den gesamten Prozess der akademischen Lehre mit den E-Learning begleiten wollen. Dieser Prozess beinhaltet den Übergang von der Schule zur Hochschule, das Studium selbst sowie den Einstieg ins Berufsleben und das damit verbundene lebenslange Lernen," so Vizepräsident für Studium und Lehre Prof. Dr. Thomas Steinkamp.

Durch dieses Projekt wollen die Initiatoren den Anwendungsbezug der FH Osnabrück deutlich unterstützen. Dafür steht der Projektname prieL: Konzeptionierung und Einführung einer praxisintegrierenden elektronischen Lernbasis.

Die dreijährige Laufzeit des Projektes soll genutzt werden, um E-Learning systematisch und dauerhaft in der Fachhochschule zu verankern. Die praxisintegrierende Netzwerkbildung zur Entwicklung und Unterstützung lebensbegleitender Lernprozesse wird dabei ein weiteres wichtiges Ziel sein.

Hierzu zählen u.a. der Erwerb von nachhaltigen Fähigkeiten für den Umgang mit neuen Medien und die Umstellung auf ein aktives Lernparadigma schon in der Hochschuleintrittsphase. Dazu kommt die Durchführung von praxisorientierten Veranstaltungen unter Einsatz von neuen Medien und durch Einbeziehung von Berufspraktikern. Aber auch das Angebot von berufsbegleitenden Weiterbildungsprogrammen mit Fernstudienphasen gehört dazu.

Basis für das Projekt ist die E-Learning-Plattform Stud.IP der Fachhochschule Osnabrück. "Wir wollen das prieL-Projekt nutzen, um diese weiter auszubauen. E-Learning wird zu einem integrativen Bestandteil eines jeden Studiengangs werden," so Prof. Steinkamp weiter.

Bei der Projektentwicklung haben daher Professoren aller Fakultäten ihre Interessen und Erfahrungen eingebracht. Die Konzeptionierung und Ausarbeitung des Projektantrages erfolgte durch Prof. Dr. Robby Andersson, Prof. Dr. Ursula Hübner, Prof. Dr. Karsten Morisse sowie Dr. Hans Joachim Wiese. Sie werden auch für die verschiedenen Teilprojekte, die jeweils von einer Fakultät federführend für die gesamte Hochschule betreut werden, verantwortlich zeichnen und sich in der Gesamtkoordination des Projektes abwechseln.

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