MDR1-Defekt beim Collie

(12.06.2004) Wissenschaftliche Untersuchung über britische Hütehunde

Am Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde eine Projektgruppe "MDR1-Defekt beim Collie" ins Leben gerufen. Diese besteht aus einer Kooperation zwischen dem Institut für Pharmakologie und Toxikologie und der Klinik für Kleintiere, Innere Medizin.

Die Wissenschaftler am Institut für Pharmakologie haben dazu einen genetischen Test entwickelt, mit dem es möglich ist den Defekt im MDR1-Gen beim Collie eindeutig nachzuweisen.

In einer deutschlandweit ausgerichteten Studie soll nun die Häufigkeit dieses Defektes bei Collies und anderen britischen Hütehunden (Bearded Collie, Border Collie, Old English Sheepdog, Shetland Sheepdog und Australian Shepherd) untersucht werden.

Die Ivermectin-Empfindlichkeit beim Collie steht in Zusammenhang mit einem genetischen Defekt in der Blut-Hirn-Schranke. Stand: April 2004

Link: Informationsblatt zum MDR1-Defekt

Kontakt:

Projektgruppe "MDR1-Defekt beim Collie"

Institut für Pharmakologie und Toxikologie
Mitarbeiter: Dipl.oec.troph. Joachim Geyer, Dipl.oec.troph. Barbara Döring, Tierarzt José Godoy,
Prof.Dr.med.vet. Ernst Petzinger.
Frankfurter Str. 107, 35392 Gießen,
Tel: 0641 / 99 38404
E-mail: Joachim.M.Geyer@vetmed.uni-giessen.de.

Klinik für Kleintiere, Innere Medizin
HDoz Dr.med.vet. Andreas Moritz
Frankfurter Str. 126, 35392 Gießen

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