(12.02.2018) Dritte Auflage des Zertifikatskurses „Tiergestützte Dienstleistungen“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Tiere werden immer häufiger in Altenheimen, Kindergärten, Schulen und Hospizen, aber auch Logopädie-Praxen oder Resozialisierungsprogrammen eingesetzt.

Die tiergestützten Dienstleistungen spielen damit im Rahmen der beruflichen Tätigkeiten eine immer wichtigere Rolle; es bedarf professionell ausgebildeter Praktikerinnen und Praktiker.


Auch das "Pferdegestützte Coaching" ist Thema der Weiterbildung "Tiergestützte Dienstleistungen"
An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat sich der Zertifikatskurs „Tiergestützte Dienstleistungen“ als ein qualifiziertes Weiterbildungsangebot etabliert. Am 1. Juni 2018 startet bereits die dritte Kohorte.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am 17. Februar 2018 (Beginn: 18.00 Uhr) bei einer Informationsveranstaltung über die thematisch breit gefächerte Weiterbildung zu informieren. Projektkoordinatorin Dr. Katharina Ameli und Tierärztin Anja Dulleck werden einen Überblick über den Ablauf des geplanten Kurses geben.

Die interdisziplinär ausgerichtete wissenschaftliche Weiterbildung, die in universitäre Strukturen eingegliedert ist, richtet sich an alle Berufstätigen in pädagogischen, sozialen, medizinischen oder therapeutischen Berufsfeldern, die Tiere in ihrer Arbeit professionell einsetzen wollen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen nach dem erfolgreichen Abschluss der berufsbegleitenden Weiterbildung ein Hochschulzertifikat, das von der unabhängigen zentralen Evaluierungs- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) zertifiziert ist.

Am Ende steht die Qualifikation als professionell ausgebildete und eigenständige Anbieter, die Tiere in der Betreuung, Unterstützung, Förderung, Bildung oder Beratung einsetzen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Reflexion von theoretischen, methodischen und praktischen Kenntnissen gelegt.

Die vermittelten Inhalte und Kompetenzen bewegen sich gemäß dem „Europäischen Qualifikationsrahme“ auf der Masterstufe (EQR7).

„Dies ist deutschlandweit für tiergestützte Weiterbildungen einmalig“, betont Dr. Ameli. Der Zertifikatskurs ist von der Hessischen Lehrkräfteakademie als Fortbildung akkreditiert.

So werden neben betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und ethischen Grundlagen die berufsspezifischen Tätigkeitsfelder der Pflegewissenschaften, Pädagogik und der Medizin ebenso behandelt wie veterinärmedizinische Grundkenntnisse zu Haltung, Eignung oder Tierschutz.

Mit Hilfe des wissenschaftlichen Handwerkszeugs gewinnen die Fachkräfte neue Perspektiven auf ihre berufliche Praxis und lernen, diese Erkenntnisse systematisch im Arbeitsalltag anzuwenden.

Bereits erworbene Kenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dabei aktiv im Kursverlauf aufgegriffen werden, um das professionelle Handeln und die Reflexionsfähigkeit weiter zu schulen.

Termin

Informationsveranstaltung zum Kurs „Tiergestützte Dienstleistungen“
am 17. Februar 2018 um 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Campusbereich Veterinärmedizin, Raum 104 (Chirurgische Sammlung), Frankfurter Straße 108



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