Laborjournal: LMU-Tierärzte werden am meisten zitiert

(20.12.2004) Die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München schneidet beim Zitationsvergleich der viel gelesenen Zeitschrift "Laborjournal" (Ausgabe 12/2004) im deutschsprachigen Raum als beste ab.

Demnach ist ProfessorEckhard Wolf vom Lehrstuhl für Molekulare Tierzucht und Biotechnologie an der LMU der meistzitierte Wissenschaftler in der Tiermedizin für den Zeitraum 1999 bis 2001.

Ihm folgt mit Hans-Joachim Gabius, Professor für Physiologische Chemie, ebenfalls ein Wissenschaftler der Tierärztlichen Fakultät der LMU.

Unter den ersten 20 Meistzitierten finden sich insgesamt sieben LMU-Forscher und –Forscherinnen. Beachtlich ist dabei vor allem das gute Abschneiden der Münchener Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen.

Das Ranking der Zeitschrift berücksichtigte Originalarbeiten, die zwischen 1999 und 2001 erschienen sind.

Die Zahlen für Zitate und Artikel lieferte die maßgebende Datenbank "Web of Science" des Thomson-Institute for Scientific Information (ISI) in Philadelphia.

Wissenschaftliche Autoren zitieren das Werk anderer Forscher in ihren Veröffentlichungen, wenn es relevant für ihre eigene Arbeit ist. Zitate gelten damit als Maß für den Einfluss eines Wissenschaftlers auf seinem Gebiet.

Das hervorragende Abschneiden im Zitationsvergleich dokumentiert demnach die Forschungsleistung der Münchener Tierärztlichen Fakultät, die internationale Anerkennung für ihren Schwerpunkt Biomedizin erhalten hat.

Durch die Etablierung des innovativen Ausbildungskonzepts "Intensivstudium München" und eine nach internationalen Maßstäben organisierte Doktorandenschule im DFG-Graduiertenkolleg

"Funktionale Genomforschung in der Tiermedizin" nimmt die Tierärztliche Fakultät der LMU auch im Bereich der Lehre eine Vorreiterrolle ein.


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