Wolfgang Löscher erhält Walter Frei-Preis 2013

(01.05.2013) Die Walter Frei-Stiftung hat Professor Dr. Wolfgang Löscher, Leiter des Instituts für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der TiHo, für seine großen Leistungen auf dem Gebiet der Veterinärpharmakologie, insbesondere der Epilepsieforschung, mit dem Walter Frei-Preis 2013 ausgezeichnet.

Professor Dr. Felix R. Althaus, Dekan der Vetsuisse-Fakultät Zürich, hat ihm die Auszeichnung am 27. April 2013 in Zürich auf dem „Dies academicus“, dem akademischen Tag der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich überreicht.

Der Walter Frei-Preis ist benannt nach Professor Dr. Walter Frei, dem ehemaligen Direktor des Instituts für Veterinärpathologie in Zürich, und wurde von der Walter Frei-Stiftung 1979 erstmals verliehen.

Die Stiftung zeichnet im Abstand von ein bis drei Jahren Personen für ihre herausragenden Forschungsarbeiten in der Tiermedizin aus. Mit der Auszeichnung sind die Einladung zu einer Walter Frei-Vorlesung und ein Preisgeld von 20.000 Schweizer Franken verbunden.

Professor Löscher wurde für seine Forschung an den Ursachen und der Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten von Epilepsien wiederholt mit internationalen Forschungspreisen geehrt. Besonders die Erforschung von Pharmakoresistenzen, die bei Menschen und Tieren die medikamentöse Therapie von Epilepsien behindern, ist einer seiner Forschungsschwerpunkte.

Das Ziel seiner Arbeiten ist es, Ansatzpunkte für bessere Behandlungsstrategien von Epilepsien zu entwickeln und die Lebenssituation von Epilepsiepatienten zu verbessern. Die Erkenntnisse kommen Menschen und Tiere gleichermaßen zugute.

So war Löscher maßgeblich an der Entwicklung von Imepitoin beteiligt, dem ersten speziell für Hunde entwickelten Antiepileptikum, das im Februar 2013 in der EU zugelassen wurde. 2011 hat ihm das International Bureau for Epilepsy und die Internationale Epilepsieliga für seinen langjährigen Einsatz zur Erforschung von Epilepsieerkrankungen zum „Ambassador for Epilepsy – Botschafter für Epilepsie" ernannt.

 Im Jahr 2006 ehrte ihn die American Epilepsy Society (AES) mit dem „Epilepsy Research Award for Basic Science Research”. Der Preis gilt als der international wichtigste Preis, der an Wissenschaftler aus der Epilepsieforschung vergeben wird. Im Jahr 1992 erhielt er den Michael-Preis und 2001 den „Epilepsy Research Award“ der International League Against Epilepsy.



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