Doktorat und das Forschungsumfeld: Von sozialer Absicherung bis zur Einbindung in die Scientific Community

(11.04.2006) Präsentation von doktorat.at und Podiumsdiskussion zum Thema Doktorat und das Forschungsumfeld: Von sozialer Absicherung bis zur Einbindung in die Scientific Community

Die Problemfelder für JungforscherInnen reichen von prekären Dienstverhältnissen, Forschungsstipendien, die keinerlei soziale Absicherung (etwa bei Schwangerschaft) bieten, bis zu mangelnder Einbindung in die Scientific Community. Nicht selten werden DoktorandInnen ohne vertragliche Verpflichtung für forschungsfremde Aufgaben herangezogen. "Abgesehen davon, dass wir für unsere Forschungstätigkeit Studiengebühren entrichten müssen, wird die Teilnahme am Wissenschaftsbetrieb in vielen Fällen zur Armutsfalle", so Michael Wißgott, DoktorandInnen-Sprecher der Fakultätsvertretung Philosophie und Bildungswissenschaften an der Universität Wien.

In der Podiumsdiskussion werden diese Problemfelder aufgezeigt, aber auch Möglichkeiten diskutiert, wie man die Situation mit konkreten Maßnahmen verbessern kann und Konzepte wie etwa Graduiertenzentren, Ausbildungsvereinbarungen etc. umgesetzt werden können. Explizit soll, auch unter Beteiligung des Publikums, eine Bottom-up-Sichtweise eingebracht werden.

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Es diskutieren:
Patrice Fuchs (ehem. ÖH-Vorsitzende, DoktorandIn)
Stephan Kurz (doktorat.at, Studienvertreter für Doktorat an der Uni Wien)
Elisabeth Nemeth (Inst. f. Philosophie an der Uni Wien)
Peter Weinberger (Inst. f. Allg. Physik an der TU Wien, Initiative Kritische Wissenschaft)

Programm:
18:00 Begrüßung
19:00 Podiumsdiskussion: Doktorat und das Forschungsumfeld: Von sozialer Absicherung bis zur Einbindung in die Scientific Community
20:15 Informelle Diskussion bei Erfrischungen

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