EU 2006: Mehr Geld für noch mehr ERASMUS-Studenten

(08.04.2006) Das kommende Studienjahr lädt zu gesteigerter Mobilität ein

Studentinnen und Studenten, die im kommenden Studienjahr 2006/2007 ihr Auslandssemester in einem anderen EU-Land planen, können sich freuen: Die zur Verfügung stehenden Budgets konnten erhöht werden. Ein Plus von 15 % mehr Auslandssemester-Absolventen die mit über 25,- Euro pro Monat mehr rechnen können ermöglicht jungen Menschen aus Österreich bessere Chancen am Arbeitsmarkt.

"Österreich ist in der hervorragenden Ausgangsposition, noch mehr Mobilität noch großzügiger zu unterstützen. Wir rechnen mit einem Mobilitätsplus von rund 15 %, das bedeutet in Zahlen, dass im kommenden Studienjahr knapp 4.800 junge Menschen um die Chance, ein Semester an einer ausländischen Universität zu studieren, ansuchen können.

Kalkuliert im Budget für das kommende Jahr ist auch eine Steigerung der Unterstützung, die nach den Lebenshaltungskosten im Ausland gestaffelt ist.

Mit rund 25 Euro mehr pro Monat wird der Weg ins Ausland erleichtert. Real wird die monatliche Unterstützung von bisher durchschnittlich 182,- Euro mit bis zu 279,- Euro für Erasmus-Studierende deutlich höher ausfallen.

Dadurch, dass in Österreich für dieses Semester keine Studiengebühren zu entrichten sind und die erhöhte Unterstützung bezahlt werden kann, werden sich diese für Bewerbungen und künftige Job-Chancen so wichtige Auslandssemester hoffentlich viele leisten können", freut sich Mag. Wolfgang Eckel, Leiter der SOKRATES Nationalagentur, die für die Abwicklung dieser EU-Förderung und des ERASMUS-Programms für Österreich zuständig ist.

"Bildungsförderung und Mobilität gehört zu erklärten Zielen, sowohl seitens der österreichischen Regierung wie auch der EU. Wir wissen, wie wichtig die Chance ist, zumindest einmal im Studium auch die Lebenswirklichkeit eines anderen Landes kennen zu lernen.

Nach unseren Erfahrungen und den vielen positiven Rückmeldungen kann dies mit einem Auslandssemester erreicht werden und ein entscheidender Schritt in Richtung internationale Arbeitsweise und vor allem auch Sichtweise gesetzt werden", unterstreicht Mag. Wolfgang Eckel die bildungspolitische Dimension dieser Budgeterhöhung, die Bundesministerin Elisabeth Gehrer ein großes Anliegen ist.

"Die Mittel dafür haben wir uns durch besonders schlanke Strukturen in der Verwaltung und höchste Effizienz in allen Abwicklungsagenden zum größten Teil selbst erwirtschaftet, umso mehr freut mich, dass dies nun unseren Studentinnen und Studenten zugute kommt."

Informationen zum Bildungsprogramm ERASMUS erhält man bei:
Nationalagentur SOKRATES www.sokrates.at

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