Erika Jensen-Jarolim tritt Messerli-Professur für Komparative Medizin an

(01.08.2011) Seit 1. August 2011 ist Erika Jensen-Jarolim, eine weltweit anerkannte Expertin für Allergologie und Immunologie, Professorin für Komparative Medizin am Messerli-Institut für Mensch-Tier-Beziehung an der Vetmeduni Vienna.


Erika Jensen-Jarolim tritt Messerli-Professur für Komparative Medizin an
In ihrer neuen Aufgabe wird sich Erika Jensen-Jarolim der Erforschung von therapeutischen Ansätzen widmen, bei denen sowohl Mensch als auch Tier im Zentrum stehen: Beide sollen bei der Entwicklung neuer Therapien voneinander profitieren.

Jensen-Jarolim möchte die medizinische Forschung durch fächerübergreifendes Denken und den stetigen Austausch von Wissen zwischen Human- und Veterinärmedizin vorantreiben. Sie tritt als erste die insgesamt vier zu besetzenden Professuren am 2010 neu gegründeten Messerli-Institut an.

Ihre Professur für Komparative Medizin ist ein so genanntes Double Appointment zwischen Medizinischer Universität Wien und der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna).

Erika Jensen-Jarolim studierte ursprünglich Humanmedizin, sie spezialisierte sich in den Bereichen Pathophysiologie und Immunologie. In ihrer Forschungsarbeit widmete sie sich bisher der Entschlüsselung pathophysiologischer Mechanismen, um die Behandlungsmöglichkeiten für Allergien und Krebs zu verbessern.

Ab 2006 leitete sie das Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung (IPA) an der Medizinischen Universität Wien. Im gleichen Jahr gründete sie in einer Kooperation mit der Vetmeduni Vienna den Verein Rote Pfote, der sich der Erforschung von Krebsformen und Therapien bei Mensch und Tier widmet.

Seit 2008 war Jensen-Jarolim auch Mitglied des Universitätsrats der Vetmeduni Vienna. Mit Antritt ihrer Professur am Messerli-Institut legte sie sowohl die Leitung des IPA als auch ihren Sitz im Universitätsrat der Vetmeduni Vienna zurück.

Das Messerli-Institut für Mensch-Tier-Beziehung an der Vetmeduni Vienna

Das Messerli-Institut wurde im Jänner 2010 aus der Taufe gehoben. Es entstand aus einer Kooperation der Vetmeduni Vienna mit der Medizinischen Universität Wien und der Universität Wien.

Die Vetmeduni Vienna leitete das Projekt Messerli-Institut von Anfang an federführend, das neue Institut ist auf ihrem Campus in Wien Floridsdorf angesiedelt. In seiner endgültigen Form werden dem Messerli-Institut 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angehören, davon vier Professorinnen und Professoren.

Die Messerli-Stiftung

Von Herta Messerli 1982 ins Leben gerufen, widmet sich die Messerli-Stiftung unter anderem dem Natur- und Tierschutz. Sitz der Stiftung ist Sörenberg in der Schweiz. Die Stiftung finanziert Projekte, die auf wissenschaftlicher Basis der Natur im Allgemeinen und dem Wohl der Tierwelt im Speziellen zugute kommen.

www.messerlifoundation.org



Artikel kommentieren

Weitere Meldungen

Wachtelzucht mit fremden Arten zur Wildpopulation-Aufstockung im Mittelmeerraum mag zwar ökonomischer sein, birgt aber das Risiko einer genetischen Durchmischung und des Verlusts typischer Merkmale; Bildquelle: Gianni Pola

Wild-Wachtelzucht (noch) frei von japanischen „Gen-Importen“ und ebenso erfolgreich

Wachteln werden im Mittelmeerraum als Delikatesse gerne gejagt und die Wildtierpopulation über Zuchtfarmen entsprechend aufgestockt.
Weiterlesen

Derrick Edward Award Preisträgerin 2018: Mykoplasmenexpertin Rohini Chopra-Dewasthaly vom Institut für Mikrobiologie; Bildquelle: Georg Mair/Vetmeduni Vienna

Mykoplasmenexpertin Rohini Chopra-Dewasthaly mit renommiertem Derrick Edward Award geehrt

Die International Organization for Mycoplasmology (IOM) zeichnete am 9. Juli 2018 Rohini Chopra-Dewasthaly vom Institut für Mikrobiologie der Vetmeduni Vienna mit dem renommierten Derrick Edward Awards aus
Weiterlesen

Veterinärmedizinische Universität Wien

11. Europäischer Veterinärvirologen-Kongress

Vom 27. bis 30. August 2018 findet an der Veterinärmedizinischen Universität Wien der 11. Europäische Veterinärvirologen-Kongress statt
Weiterlesen

Schweine können sich anhand von bestimmten Merkmalen, wie Nase oder Mund, unser Gesicht einprägen.; Bildquelle: Messerli Forschungsinstitut/Vetmeduni Vienna

Schweine bilden ein visuelles Konzept menschlicher Gesichter

Entgegen bisheriger Tests scheinen Schweine doch über eine bessere visuelle Wahrnehmung zu verfügen als angenommen
Weiterlesen

Tierheim-Tagung: Tierschutz auf wissenschaftlicher Grundlage

Tierheim-Tagung: Tierschutz auf wissenschaftlicher Grundlage

Das Institut für Tierhaltung und Tierschutz der Vetmeduni Vienna lädt am 20. Oktober 2018 zur Tierheim-Tagung ein
Weiterlesen

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

Tod und Trauer ums Tier: Erzählen Sie Ihre Geschichte!

TiHo-Studie beleuchtet Erfahrungen und den Umgang mit dem Tod von Haustieren. Teilnahme möglich!
Weiterlesen

Marinomed

Marinomed erhält EU-weite Zertifizierung für Medizinprodukt

Die Wiener Marinomed Biotech AG (Marinomed) gab die europaweite Zertifizierung eines neuen Produkts bekannt. Erteilt wurde die Zertifizierung für ein Nasenspray, das entzündete Schleimhäute abschwellen lässt und gleichzeitig gegen virale Erkrankungen der Atemwege wirkt
Weiterlesen

Physiotherapie am Pferd; Bildquelle: Vetmeduni Vienna

8. Pferde-Symposium der Vetmeduni Vienna

Akupunktur, Chiropraktik, Lymphdrainage und Physiotherapie für mein Pferd – sinnvolle Ergänzungen zur Schulmedizin - am 13. Oktober 2018
Weiterlesen


Wissenschaft


Universitäten


Neuerscheinungen