Ig Nobel-Preisträgerinnen und -preisträger zu Gast im NHM Wien

(27.09.2015) Marc Abrahams, Gründer des Ig-Nobelpreises, präsentiert den ersten offiziellen Ig-Nobelpreis-Abend am 6. Oktober 2015 im Naturhistorischen Museum Wien. Auch Ludwig Huber (VetMedUni) wird seine 2011 preisgekrönte Studie vorstellen

Der Ig-Nobelpreis (englisch-/französischsprachiges Wortspiel: "ignoble" unwürdig, schmachvoll, schändlich), gelegentlich als Anti-Nobelpreis bezeichnet, ist eine satirische Auszeichnung, um wissenschaftliche Leistungen zu ehren, die „Menschen zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“. Vergeben wird der Preis von der in Cambridge (USA) erscheinenden Zeitschrift „Annals of Improbable Research“.

NHM Wien Die Anthropologin Elisabeth Oberzaucher von der Universität Wien wurde soeben mit dem Ig-Nobelpreis 2015 für Ihre Studie zur männlichen Zeugungsfähigkeit geehrt. Konkret ging es um den marokkanischen König Moulay Ismael, der von 1672 bis 1727 einen Harem aus geschätzten 500 Frauen regierte – und Marokko dazu.

Details Ihrer Forschungsergebnisse wird sie erstmals als Preisträgerin in Österreich im Vortragssaal des NHM Wien präsentieren.

Ludwig Huber (VetMedUni Wien), Preisträger des Physiologie Ig-Nobel Preises 2011, wird seine Studie „Keine Hinweise auf ansteckendes Gähnen bei der rotfüßigen Riesenschildkröte Geochelone carbonaria“ vorstellen.

Weiters sind ForscherInnen (ebenfalls Ig-Nobel-Preisträger 2015) aus der Slowakei zu Gast, die sich mit den Auswirkungen von intensivem Küssen beschäftigt haben.
NHM-Generaldirektor Christian Köberl versucht erfolglos, eine gewisse Ordnung aufrechtzuerhalten.

Datum: Dienstag, 6. Oktober 2015, 18:00 Uhr

Ort: Naturhistorisches Museum Wien, Vortragssaal

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter anmeldung@nhm-wien.ac.at wird gebeten.



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