Pannonische Universität würdigt Geflügelmediziner Michael Hess mit Ehrendoktorat

(27.07.2017) Im Rahmen einer akademischen Feier verlieh die Pannonische Universität, Ungarn, am 1. Juli 2017 den Titel Doctor Honoris Causa an Michael Hess, den Leiter des Departments für Nutztiere und öffentliches Gesundheitswesen der Vetmeduni Vienna.

Mit dem Ehrendoktorat würdigte die akademische Einrichtung sein wissenschaftliches und menschliches Engagement bei den grenzübergreifenden Forschungskooperationen und Exzellenzzentren für Innovationen in der Geflügelproduktion, CEPO und CEPI.


Michael Hess wurde am 1. Juli mit dem Ehrendoktorat der Pannonischen Universität, Ungarn, gewürdigt
Seit 2011 besteht eine enge wissenschaftliche und akademische Beziehung zwischen der Universitätsklinik für Geflügel und Fische der Vetmeduni Vienna und der auf Landwirtschaft spezialisierten Georgikon Fakultät der Pannonischen Universität in Keszthely, Ungarn.

Stellvertretend für diese Kooperation stehen zwei Forschungsprojekte, die durch Interreg V-A Österreich-Ungarn geförderten Exzellenzzentren für Innovationen in der Geflügelproduktion, CEPO und CEPI.

Der Leiter der Universitätsklinik, Professor Michael Hess, leistete einen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung dieser Kooperationen und der professionellen Beziehung beider Institute.

Die Pannonische Universität würdigte seine Verdienste und sein berufliches und menschliches Engagement in der grenzübergreifenden Forschungskooperation nun mit einer besonderen Ehrung.

Am 1. Juli 2017 wurde Michael Hess im Rahmen einer akademischen Feier der Georgikon Fakultät der Doctor Honoris Causa, der Ehrendoktor der Pannonischen Universität, verliehen.

Ehrendoktorat für Engagement bei grenzübergreifenden Kooperation

Im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Keszthely , des Rektorats der Pannonischen Universität und der Dekane einzelner Fakultäten, lobte  Professor Károly Dublecz von der Georgikon Fakultät den neuen Ehrendoktor, Michael Hess, in seiner Laudatio als einen außergewöhnlichen Repräsentanten auf dem Gebiet der Geflügelgesundheit und -diagnostik.

So war Hess Mitinitiator und der erste Präsident des European College of Poultry Veterinary Science (ECPVS). Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Organisationen und im Editorial Board verschiedener Fachzeitschriften.


Die Zeremonie zur Verleihung des Ehrendoktorats an Michael Hess fand in Keszthely, Ungarn, an der Georgikon Fakultät statt

Als weitere Karrierehöhepunkte verwies Károly Dublecz auf die zahlreichen Auslandsaufenthalte, unter anderem in Großbritannien, die Berufung an die Vetmeduni Vienna und internationale Auszeichnungen, wie die Robert Fraser Gordon Medaille.

In seiner Dankesrede betonte Hess die große Ehre, die ihm durch die Ehrendoktorwürde zu Teil wird, und bedankte sich bei seiner Familie, den KollegInnen und seiner „Home-Base“, der Vetmeduni Vienna.

Seine Karriere habe ihm gezeigt, dass die Vernetzung von Veterinärmedizin und Landwirtschaft ein wesentlicher Faktor für den Erfolg beider Bereiche sei.

Fokus auf Innovationen für die Geflügelproduktion in Österreich und Ungarn

Mit den beiden Exzellenzzentren gelang Hess und seinen ungarischen KollegInnen ein weiterer, entscheidender Brückenschlag, der nicht nur einen gesundheitlichen und ernährungstechnischen Fortschritt in der Geflügelproduktion bedeutet, sondern auch die bilaterale, akademische Vernetzung der beiden Nachbarländer fördert.

„Beide Einrichtungen, die Vetmeduni Vienna und die Georgikon Fakultät können auf eine lange Tradition zurückblicken“, so Hess.

„Mit dem Start des zweiten Exzellenzzentrums, dem Centre of Excellence for Poultry Innovation, CEPI, entwickelt sich nun auch eine gemeinsame Tradition der beiden Einrichtungen weiter.“

Sowohl bei der ersten Kooperation, dem Centre of Excellence for Poultry (CEPO), als auch bei CEPI, das sich thematisch mit Ernährung und Geflügelmedizin beschäftigt, liegt der Fokus nicht nur auf der rein wissenschaftlichen Arbeit.

Die Aufgabe beider Exzellenzzentren war und ist der Wissenstransfer an Geflügelproduzenten und praktizierende TierärztInnen, sowie die Förderung akademischer Austauschprogramme.

Damit wird garantiert, dass die Öffentlichkeit von den Ergebnissen profitieren kann und dass sich ein regelmäßiger und fließender Wissensaustausch zwischen Studierenden der Veterinärmedizin und der landwirtschaftlichen Ausbildung entwickelt. Die erste akademische Fortbildung findet schon dieses Jahr im August als Summer School an der Georgikon Fakultät statt.



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