ESQH Podiumsdiskussion: Die Zukunft der klinischen Forschung

(20.11.2009) Die Situation der klinischen Forschung in Österreich angesichts der rechtlichen Änderungen in der EU beleuchtet eine Podiumsdiskussion am 26. November 2009 in der Medizinischen Universität Wien. Veranstalter ist das Wiener Büro der European Society for Quality in Healthcare (ESQH).

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, Qualitätsstandards für die Patientensicherheit einzuführen und erarbeitet dafür derzeit neue rechtliche Rahmenbedingungen für das Gesundheitswesen. Eine Diskussion über die daraus resultierenden Auswirkungen auf die klinische Forschung in Österreich zu starten, ist Ziel der hochkarätig besetzten Veranstaltung „Die Zukunft der klinischen Forschung“. Die Podiumsdiskussion findet am 26. November im Jugendstilhörsaal der Medizinischen Universität Wien (MUW) statt.

Zeit: 26. November 2009
17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Medizinische Universität Wien
Jugendstilhörsaal
Spitalgasse 23
1090 Wien

Thematische Ausgangspunkte sind u. a. die Hürden der akademischen Forschung und Verbesserungsmöglichkeiten im Qualitätsmanagement des Forschungsbetriebes sowie die Suche nach innovativen Ansätzen zur Reduktion des immer größer werdenden bürokratischen Aufwandes. Diskutiert werden sollen auch die Förderung von Studienzentralen, die Sicherung kontinuierlicher Ausbildung und ein vereinfachtes Meldewesen für Nebenwirkungen von medizinischen Therapien.

ESQH, die European Society for Quality in Healthcare, ist eine Non-Profit-Organisation  und Dachorganisation europäischer wissenschaftlicher Institutionen  aus 19 Ländern. Sie hat sich der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen und der Förderung von sozialer Sicherheit und Lebensqualität verschrieben.

Think-Tank für das Gesundheitswesen

Das Wiener Büro der ESQH, unter der Leitung von Roland Schlesinger, versteht sich als Think-Tank, in dem Experten an Antworten auf die Herausforderungen für das Gesundheitswesen arbeiten. Es ist seit Mai 2009 aktiv, vernetzt die zentralen Akteure von Politik, Forschung und Industrie und arbeitet momentan mit 22 internationalen und 46 lokalen Experten in fünf EU-Projekten.

Wikipedia-Lösung der Medizin

Diese Projekte unterstützen Gesundheitswesen und Regierungen süd- und südosteuropäischer Länder durch Wissens- und Technologietransfer, mittels der Neustrukturierung von Emergency Systemen oder der Bedarfsanalyse für die Anpassung an EU-Normen.

Kooperationspartner sind die EU, die Weltgesundheitsorganisation WHO, das United Nations Development Programme UNDP und die Weltbank, aber auch die Industrie. So geben etwa erfahrene Ärzte geben ihre Erfahrungen und Fertigkeiten mit modernster Medizintechnik kostenlos an Kollegen vor Ort weiter und internationale Experten vermitteln ihr Know-how auf Regierungsebene. Für Roland Schlesinger ist dieser Austausch auf vielen Ebenen eine „Wikipedia-Lösung der Medizin“.

Kooperationen

Kooperationspartner bei dieser Veranstaltung sind die Medizinische Universität Wien, das Forschungsinstitut für Recht in der Medizin (FIRM), der Arzneimittelentwickler Merck Sharp & Dohme (MSD), die Sigmund Freud Universität Wien und die technische Prüfinstitution TÜV Austria.

Weitere Infos zu ESQH Vienna gibt es unter: www.esqh.at

 


Artikel kommentieren

weitere Meldungen

Clever Dog Lab Eröffnung

Neues „Clever Dog Lab“ an der Vetmeduni Vienna

Am 3. September 2012 wurden an der Vetmeduni Vienna die neuen Räumlichkeiten des „Clever Dog Lab“ feierlich eröffnet. Ein Team von Kognitionsbiologen rund um Ludwig Huber wird dort in Zukunft die kognitiven und emotionalen Fähigkeiten von Hunden und ihre Beziehung zum Menschen erforschen
Weiterlesen

Vetmeduni Vienna

Hormonbehandlung nach Fehlgeburten bei Pferden

Stuten wird nach Fehlgeburten routinemäßig der Hormonersatz Altrenogest verabreicht, um den Verlauf künftiger Trächtigkeiten positiv zu beeinflussen. Diese Behandlung wirkt, aber anders als bisher gedacht
Weiterlesen
Vizerektor Josef Ebenbichler, Rektorin Dr. Sonja Hammerschmid, Vizerektorin ao.Univ.Prof. Dr. Petra Winter, Bundesministerin Dr. Beatrix Karl, Senatsvorsitzende Univ.Prof. Dr. Anja Joachim, Universitätsratsvorsitzender Dr. Helmut Pechlaner; Bildquelle: Vetmeduni Vienna/Hammerschmid

Inauguration an der Vetmeduni Vienna

Sonja Hammerschmid und ihr Team wurden offiziell in ihr Amt eingeführt
Weiterlesen

Familienstaatssekretärin Christine Marek, Rektorin Sonja Hammerschmid und Vizerektor Josef Ebenbichler bei der Verleihung des Zertifikats berufundfamilie; Bildquelle: Familie und Beruf GmbH

Vetmeduni Vienna als erste österreichische Universität mit dem Zertifikat "berufundfamilie" ausgezeichnet

„Wenn wir als Universitäten eine gesellschaftliche Vorreiterrolle einnehmen wollen, müssen wir zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ganz gezielt Maßnahmen ergreifen."
Weiterlesen

[X]
Hinweis zur Nutzung von Cookies

Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Mit der weiteren Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr erfahren...