Professor Christian Stanek verstorben

(15.07.2015) Der Veterinärorthopäde und langjährige Mitarbeiter der Vetmeduni Vienna, Professor Christian Stanek, ist am Freitag, den 10. Juli 2015, im Alter von 65 Jahren verstorben. Die Vetmeduni Vienna trauert um einen herausragenden Universitätsangehörigen, der 2010 in Ruhestand gegangen war.

Bereits während seines Studiums war Christian Stanek (geboren am 11. November 1949) als wissenschaftliche Hilfskraft an der damaligen Lehrkanzel für Huf- und Klauenkunde und Poliklinik der Tierärztlichen Hochschule tätig.


Professor Christian Stanek
Nach seinem Diplomabschluss im Jahr 1974 arbeitete er als Assistenzarzt an der Klinik für Orthopädie bei Huf- und Klauentieren, in der Pferde, Rinder, Schweine, und kleine Wiederkäuer versorgt wurden.

Die Orthopädie bei Huf- und Klauentieren sollte zu seinem Spezialgebiet werden, in dem er sich 1987 auch habilitierte. Ab 1. Oktober 1995 übernahm Christian Stanek als nunmehr ordentlicher Universitätsprofessor die Leitung der Universitätsklinik für Orthopädie bei Huf- und Klauentieren.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten die Entwicklung neuer diagnostischer Ansätze bei Infektionen, moderne Methoden des Hufbeschlags, die Onkologie und Thermographie in der Pferdemedizin sowie die Rinderorthopädie und die Geschichte der Veterinärmedizin.

Darüber hinaus war er in zahlreichen universitären Gremien auch in leitenden Funktionen tätig (Department, Professorenkurie, Senat) und in internationalen Netzwerken aktiv, darunter die European Society of Veterinary Orthopaedics and Traumatology (ESVOT), die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG) oder das European College of Veterinary Surgeons (ECVS). Am 31. Oktober 2010 ging Professor Stanek in den Ruhestand.

Nach schwerer Erkrankung verstarb Christian Stanek vor wenigen Tagen im Alter von erst 65 Jahren.



Artikel kommentieren

Weitere Meldungen

Afrikafest und Afrikabasar für den Verein future4kids

Afrikafest und Afrikabasar für den Verein future4kids

Am 9. Juni 2018 findet von 15.00 bis 22.00 Uhr das Afrikafest mit dem Afrikabasar am Campus der Vetmeduni Vienna statt! Mit Live Musik und Kinderprogramm
Weiterlesen

ROYAL CANIN

25. ROYAL CANIN-Diätetikseminar zum Thema "Spezielles zum Patienten Katze"

Das 25. ROYAL CANIN-Diätetikseminar für StudentInnen der Veterinärmedizin, TierarzthelferInnen und TierärztInnen findet am 5. Juni 2018 an der Vetmeduni Vienna statt
Weiterlesen

Gesellschaft der Freunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Seminar: Eine eigene Hausapotheke führen

Weiterbildungskurs für Studierende (vollendetes 8. Semester) und AbsolventInnen der Veterinärmedizin am 17 und 18 September 2018 an der Vetmeduni Vienna
Weiterlesen

Vogelwarte in Seebarn; Bildquelle: Vetmeduni Vienna

Tag der offenen Tür in der Österreichischen Vogelwarte in Seebarn

Unter dem Motto „Vielfältige Vogelwelt erforschen“ haben BesucherInnen am Samstag, den 19. Mai 2018, die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeit der Forschenden der Vetmeduni Vienna an der Österreichischen Vogelwarte in Seebarn zu bekommen
Weiterlesen

Neue Prägewerkzeuge für die Josef-Bayer-Medaille; Bildquelle: Gesellschaft der Freunde der VUW

Neue Prägewerkzeuge für die Josef-Bayer-Medaille

Nachdem die Originalwerkzeuge zur Prägung der Josef-Bayer-Medaille verschollen sind, haben zwei Schülerinnen der HTL Steyr als Maturaarbeit neue Prägewerkzeuge geschaffen
Weiterlesen

Vetmeduni Vienna

Praktikums- und Jobbörse an der Vetmeduni Vienna

Vetoquinol organisiert am 28.05.2018 eine Praktikums- und Jobbörse mit 10 österreichischen tierärztlichen Kliniken aus dem Klein- und Großtierbereich
Weiterlesen

Pfeilgiftfrösche - vor allem die Männchen - entscheiden flexibel, wenn es um das Abladen der Kaulquappen in der richtigen Wasserstelle geht; Bildquelle: Eva Ringler

Hohe Flexibilität im Brutpflegeverhalten bei Pfeilgiftfröschen

Gefahren und lange Distanzen möglichst vermeiden, eigene Wurzeln nicht zwingend bevorzugen und Menge als Vorteil ansehen
Weiterlesen

Buntbarschweibchen werden nach einer langen Zeit ohne Eier zu Kannibalinnen.; Bildquelle: Michael Bernkopf/Vetmeduni Vienna

Dunkle Seite der Buntbarsch-Weibchen: Gratwanderung zwischen Mutter-Sein und Kannibalin

Kannibalismus, das Fressen von Artgenossen, hat im Tierreich einen rationalen Hintergrund, etwa als energiereiche Nahrungquelle oder zur Erhöhung des eigenen Fortpflanzungserfolges
Weiterlesen


[X]
Hinweis zur Nutzung von Cookies

Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Mit der weiteren Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr erfahren...