Raoul Schwing gewinnt den Science Slam an der Vetmeduni Vienna

(17.10.2015) Der Verhaltensbiologe Raoul Schwing hat am 15. Oktober 2015 das Publikum mit seinem interaktiven Vortrag über die kognitiven Fähigkeiten von Keas überzeugt.

Den zweiten Platz belegte Thorsten Rick von der Klinischen Abteilung für Bildgebende Diagnostik mit seinem Slam zur Krebsdiagnose beim Kleintier. Drittplatzierte gab es gleich drei.


Raoul Schwing

Sieben Forscherinnen und Forscher der Vetmeduni Vienna wetteifern in Kurzvorträgen um die Gunst des Publikums. Der Hörsaal war voll und die Moderatoren von Vetophil heizten bereits zu Beginn die Stimmung an. Nach einem Klicker-Voting standen die Sieger fest und wurden vom Rektorat gekürt.

Intelligente Vögel im Test

Raoul Schwing vom Messerli Forschungsinstitut gewann schließlich mit Abstand. Er überzeugte das Publikum mit seinem Slam über Keas. Die Bergpapageienart verfügt über außergewöhnliche soziale und kognitive Fähigkeiten. Selbst als Kea verkleidet konnte Schwing die meisten Stimmen einheimsen.

Bilder mit Aussagekraft

Thorsten Rick von der Klinischen Abteilung für Bildgebende Diagnostik wurde vom Publikum auf den zweiten Platz gewählt. Sein Kurzvortrag handelte von der verbesserten Diagnostik bösartiger Tumore bei Hund und Katze.


Thorsten Rick belegte den zweiten Platz

Drei Mal ex aequo am 3. Platz

Mit den Wiener Stadtfüchsen ging Theresa Walter vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie an den Start. Sie erforscht, wo und wann man in Wien Rotfüchse zu Gesicht bekommt.  Stephanie Lürzel vom Institut für Tierhaltung und Tierschutz erklärte, wie sich eine gute Beziehung zwischen Rind und Mensch auf die Milchqualität auswirkt.


Drei ForscherInnen belegten mit der gleichen Anzahl von Klicker-Stimmen den dritten Platz

Und schließlich überzeigte auch Rounik Mazumdar von der Klinischen Abteilung für Geflügelmedizin das Publikum mit seinem Vortrag zur Schwarzkopfkrankheit bei der Pute. Rounik entschlüsselt den genetischen Code auf kreative Art und Weise auf der Bühne.

Alle drei ForscherInnen belegten mit der gleichen Anzahl von Klicker-Stimmen den dritten Platz.



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