Hoher internationaler Wissenschaftspreis für Friederike Range

(27.08.2012) Nachwuchspreis der "American Psychological Association (APA)" an Dr. Friederike Range, Leiterin des Wolf Science Centers in Ernstbrunn und Wissenschaftler an der Universität für Veterinärmedizin

Dr. Friederike Range, Wissenschaftlerin am neuen Messerli-Institut der Universität für Veterinärmedizin und eine der Leiterinnen des "Clever Dog Lab" Wien sowie des "Wolfsforschungszentrums" Ernstbrunn wurde der renommierte "Distinguished Scientific Award for Early Career Contribution to Psychology" auf dem Gebiet vergleichende Ansätze zu Lernen und Verhalten verliehen.


Dr. Friederike Range

Damit reiht sich die gebürtige Deutsche in die Star-Riege der Psychologie ein, vor ihr bekamen diesen Preis der "American Psychological Association" etwa Steven Pinker (Harvard University, der laut „Time“-Magazin zu den 100 einflussreichsten Leuten der Welt gezählt wurde) oder der weltbekannte Linguistiker Noam Chomsky.

Das Team, die Kollegen und Kolleginnen von Dr. Friederike Range sind stolz und sicher, "dass ein wenig vom Glanz auf jene Institutionen abfallen wird, in denen sie bislang tätig war, die Universität Wien, die Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau, die Veterinärmedizinische Universität Wien, das Clever Dog Lab und das Wolfsforschungszentrum im niederösterreichischen Ernstbrunn."

Diese hohen Auszeichnungen sind Bestätigung, dass im "Wolf Science Center", das mittlerweile zu den weltweit anerkanntesten Forschungszentren dieser Art gilt, die Besten der Besten Wissenschaftler arbeiten.

Wer diese Forschungsarbeiten unterstützen will, kann bereits ab Euro 100.—pro Jahr eine Fördermitgliedschaft des WSC erwerben.

Man kann aber auch Pate von wissenschaftlichen Projekten werden.

Alle Infos dazu auf www.wolfscience.at -> "Unterstützen"



Artikel kommentieren

Weitere Meldungen

Schweine können sich anhand von bestimmten Merkmalen, wie Nase oder Mund, unser Gesicht einprägen.; Bildquelle: Messerli Forschungsinstitut/Vetmeduni Vienna

Schweine bilden ein visuelles Konzept menschlicher Gesichter

Entgegen bisheriger Tests scheinen Schweine doch über eine bessere visuelle Wahrnehmung zu verfügen als angenommen
Weiterlesen

Meerschweinchen ; Bildquelle: Lisa Glenk/Vetmeduni Vienna

Kampf oder Flucht? Sexualzyklus bestimmt Verhalten weiblicher Meerschweinchen

Aufgrund einer fixen Rangordnung müssen sich Meerschweinchen auf ihr soziales Gespür verlassen, wann sie sich behaupten oder flüchten
Weiterlesen

Signalhunde sind speziell dafür ausgebildet Menschen mit chronischen Erkrankungen zu unterstützen und bedeuten für Familien auch eine wichtige psychische Entlastung. Im Bild von links: Rektorin Petra Winter, Bundesministerin Beate Hartinger; Bildquelle: Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna

Neue Österreichische Assistenz- und Service- und Signalhunde zertifiziert

12 neue „Mensch-Tier“-Teams wurden nun am 23. Juli 2017 durch Bundesministerin Beate Hartinger-Klein und Rektorin Petra Winter mit ihrem Zertifikat ausgezeichnet
Weiterlesen

Ein spezielles 'Hunde-Immunglobulin E' (IgE) soll die Vierbeiner zukünftig effektiv bei der Diagnose Krebs unterstützen; Bildquelle: Michael Bernkopf/Vetmeduni Vienna

Immunglobulin E als vielversprechende neue Form der Immuntherapie gegen Krebs-Tumoren

Richten sich Immunglobuline E (IgE) gegen eigentlich harmlose Antigene wie Pollen, kann eine allergische Reaktion erfolgen
Weiterlesen

Pfeilgiftfrösche - vor allem die Männchen - entscheiden flexibel, wenn es um das Abladen der Kaulquappen in der richtigen Wasserstelle geht; Bildquelle: Eva Ringler

Hohe Flexibilität im Brutpflegeverhalten bei Pfeilgiftfröschen

Gefahren und lange Distanzen möglichst vermeiden, eigene Wurzeln nicht zwingend bevorzugen und Menge als Vorteil ansehen
Weiterlesen

Cornelia Hab; Bildquelle: privat

Der Schlüssel zur Nuss

Goffin-Kakadus benutzen in der freien Natur keine Werkzeuge, in Experimenten setzen diese sehr wohl welche ein
Weiterlesen

In Sachen Teamwork sind Wölfe ihren domestizierten Nachfahren überlegen.; Bildquelle: Wolf Science Center/Vetmeduni Vienna

Domestikation macht Hunde nicht zu besseren Teamplayern

Durch die Domestikation sollten Hunde mit Menschen und Artgenossen toleranter und kooperativer umgehen als Wölfe. So lauten zumindest einige Hypothesen.
Weiterlesen

Die Schweine können beobachtete Handlungen verstehen und imitieren; Bildquelle: Vetmeduni Vienna

Schweine haben soziale Lernfähigkeiten und ein erstaunlich gutes Gedächtnis

Schweine sind sozialkompetente und lernfähige Lebewesen. Die Kombination beider Fähigkeiten, also das durch Beobachtung von Artgenossen geprägte Lernen, wurde bisher allerdings nur unzureichend analysiert
Weiterlesen

Im Versuch konnten die Wölfe das Prinzip Ursache und Wirkung verstehen. Sie konnten sogar genau wie Hunde auf Augenkontakt reagieren; Bildquelle: Michelle Lampe/Wolf Science Center

Ursache und Wirkung: der Wolf versteht das besser als der Hund

Greift man auf den heißen Herd, dann verbrennt man sich. Das Prinzip von Ursache und Wirkung lernt der Mensch schon von Kindesbeinen an. Doch auch Tiere, wie der Wolf, verstehen diesen Zusammenhang und das sogar besser als ihre von uns domestizierten Nachfahren
Weiterlesen

Isabelle Laumer mit Goffin-Kakadus; Bildquelle: Isabelle Laumer

Schlaue Kakadu biegen sich ihre Werkzeuge zurecht

Goffin-Kakadus benötigen in der freien Natur keine Werkzeuge. In Experimenten hat sich jedoch gezeigt, dass diese indonesische Kakadu-Art sehr wohl geschickt genug ist, solche einzusetzen.
Weiterlesen


Wissenschaft


Universitäten


Neuerscheinungen