Doktorat.at/ÖH Doktorat gegen Zugangsbeschränkungen im Doktoratsstudium

(09.01.2008) Für die JungwissenschafterInnen-Plattform doktorat.at/ÖH Doktorat sind Zugangsbeschränkungen der falsche Weg, um Österreichs Forschungsziele zu erreichen.

Barrieren im Doktoratsstudium widersprechen zudem der Lissabon-Strategie der EU, welche einen dringenden Bedarf von 700.000 zusätzlichen europäischen ForscherInnen konstatiert.

Die Forschungsbedingungen in Österreich könnten schon jetzt von den RektorInnen durch einfache Maßnahmen verbessert werden. Doktorat.at/ ÖH Doktorat verweist hierbei auf das gemeinsam mit dem Wiener StipendiatInnenklub der Akademie der Wissenschaften erarbeitete Empfehlungspapier mit konkreten Vorschlägen für eine bessere Einbindung des Nachwuchses in die Scientific Community.

Neben der mangelnden Integration in die Wissenschaftsgemeinde haben viele JungforscherInnen Probleme mit prekären Dienstverhältnissen oder Forschungsstipendien, die etwa bei Schwangerschaft keinerlei soziale Absicherung bieten.

Auch die lange überfällige Rücknahme von Studiengebühren für DoktorandInnen wäre ein Schritt in die richtige Richtung und eine Maßnahme, die für die autonomen RektorInnen leicht umzusetzen wäre und budgetär kaum ins Gewicht fallen würde.
Wissenschaftliche Forschung muss wieder an Attraktivität gewinnen und darf keine Armutsfalle sein.

Die Universitätenkonferenz hat darauf verzichtet, gemeinsam mit den betroffenen 16.000 DoktorandInnen und mit Bildungs-ExpertInnen zukunftsträchtige Lösungen für die Doktoratsstudien zu erarbeiten.

Zugangsbeschränkungen sind eine vermeintlich einfache Lösung für ein komplexes strukturelles Problem. Doktorat.at/ÖH Doktorat fordert daher einen nationalen Diskussionsprozess unter Einbindung aller Betroffenen.

www.doktorat.at

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