Erfolg für das fForte_Coaching 2009/10

(04.03.2010) 40% der Projektideen bereits nach dem 1. Semester eingereicht!

Obwohl die Zahl der Studierenden und AbsolventInnen in vielen Studienrichtungen überwiegend weiblich ist, findet man auf den weiteren Stufen der akademischen Karriereleiter immer weniger Frauen in den Wissenschaftsbetrieben. Frauen sind auch als Leiterinnen von Forschungsprojekten unterrepräsentiert.

„Das fForte_Coaching versucht, als begleitendes Instrumentarium dieser Situation praxisnah entgegenzuwirken: Frauen werden motiviert, sich aktiv für höhere Positionen zu bewerben, eigene Forschungsprojekte zu initiieren und diese schlussendlich auch erfolgreich einzureichen“, so beschreibt Dr. Susanne Schwinghammer (science2public) die Intention der seit 2006 vom BMWF geförderten Maßnahme.

„Die Erfolge sprechen für sich! Das fForte_Coaching wirkt dort, wo es wirken soll: bei den Frauen selbst.“

Orientierungshilfe im Förderdschungel

Die nationale und internationale Förderlandschaft stellt WissenschafterInnen in vielen Fällen vor erhebliche Hürden. Sich hier zurecht zu finden, ist oft nicht einfach.

Das fForte_Coaching bietet konkrete Hilfestellung: Wo gibt es für welche Projekte aus welchen Wissenschaftsdisziplinen Fördermöglichkeiten? Wo finde ich die dazugehörigen Formulare? Wie formuliere ich meine Anträge richtig? Worauf legen die Institutionen Wert? Was steht zwischen den Zeilen? Diese und noch viele weitere Fragen werden den 30 Wissenschafterinnen, die pro Durchgang am fForte_Coaching teilnehmen, systematisch beantwortet. Darüber hinaus werden die notwendigen Tools vermittelt, um einen erfolgreichen Forschungsantrag zu formulieren.

„Ich habe ... sowohl von den vermittelten Soft Skills, als auch von den Informationen zu den nationalen und internationalen Fördermöglichkeiten sehr profitiert“, bestätigt DI Dr. Shokufeh Zamini (arsenal research), die Effektivität der Maßnahme.

Erste Ergebnisse

Bereits nach dem 1.Semester zeigen sich erste Erfolge: 40% der Teilnehmerinnen reichten die Projektidee, mit der sie sich für das fForte_Coaching beworben hatten, ein. Weitere 35% planen, ihr Forschungsprojekt im Laufe des 2.Semesters einzureichen. Dies zeigt, dass die Frauen im Coaching jenes Know-how vermittelt bekommen, das für eine schnelle und erfolgreiche Antragsstellung notwendig ist.

Ebenso wichtig sind hierbei die persönlichen wie beruflichen Synergien, die sich durch die heterogenen Gruppen ergeben: „Das Coaching hatte wirklich großen Einfluss auf meine Karriere. Mein Blickspektrum hat sich enorm erweitert“, meint Zamini, eine Teilnehmerin des letzten Durchgangs, weiter.

Über das fForte_Coaching

Das fForte_Coaching ist eine effektive Maßnahme des BMWF mit dem Ziel, Frauen in Wissenschaft und Forschung auf allen Karrierestufen zu fördern. Das intensive Projekt- und Persönlichkeitstraining gliedert sich in 8 Module und richtet sich vor allem an Technik- und Naturwissenschafterinnen. In 2-tägigen Seminaren wird den Forscherinnen ein individuell angepasstes „Handwerkszeug“ zur erfolgreichen Projekteinreichung vermittelt.

Das 2.Semester beginnt Mitte März 2010 mit einem Modul zum 7. EU-Rahmenprogramm. Wir dürfen auf weitere Projekteinreichungen gespannt sein!

 


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