Gerhard Greif erhält Ehrendoktor der Universität Bern

(06.12.2011) Dr. Gerhard Greif, Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), wurde am 3. Dezember 2011 mit dem „Doctor medicinae veterinariea honoris causa“ der Universität Bern geehrt.

Die Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern hat sich für die Auszeichnung Greifs eingesetzt, um sein Engagement für die Tiermedizin zu würdigen.

Gerhard Greif (zweiter von rechts) nach der Überreichung der Ehrendoktorwürde; Bildquelle: Universität Bern
Gerhard Greif (zweiter von rechts) nach der Überreichung der Ehrendoktorwürde

In der Laudatio heißt es: „…der innovative und erfolgreiche Präsident und Manager der renommierten Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, der zur Darstellung der Veterinärmedizin in der Öffentlichkeit in Europa einen wichtigen Beitrag leistet.“

Weiter hob die Universität den geistigen Input Greifs hervor: Durch seine Ausbildung als Tierarzt und Agrarwissenschaftler sowie seiner umfassenden Erfahrung in der Industrie bringe er wertvolle Ideen und Konzepte ein, von denen die Vetsuisse-Fakultät schon oft profitieren konnte und auch in Zukunft profitieren kann.

In verschiedenen Kooperationsprojekten zwischen Vetsuisse und der TiHo habe Dr. Greif eine maßgebliche Rolle gespielt und die nutzbringende Zusammenarbeit mitgestaltet und nachhaltig gefördert.

Dr. Dr. h. c. mult. Gerhard Greif ist seit 2002 Präsident der TiHo. Nach Ablauf seiner ersten Amtszeit als Präsident der TiHo wurde der Tierarzt und promovierte Agrarwissenschaftler im Jahr 2008 vom Senat der TiHo für acht Jahre wiedergewählt.

Vor seiner Zeit an der TiHo war Greif in der Industrie tätig. Zuletzt war er Direktor von Elanco Animal Health, einer Sparte des Pharmakonzerns Eli Lilly and Company. Greif ist Mitglied zahlreicher Gremien im In- und Ausland, so war er Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen und Vorstandsmitglied der European Association of Establishments for Veterinary Education.

Im Mai dieses Jahres hat Greif bereits eine ähnliche Ehrung erfahren: Die Trakia Universität in Stara Zagora, Bulgarien, hat ihm ebenfalls einen Ehrendoktor verliehen.



Artikel kommentieren

Weitere Meldungen

Der Sand sinkt im Pansen nach unten und sammelt sich im Labmagen, passiert den Darm und wird im Kot ausgeschieden.; Bildquelle: UZH

Spülsystem im Magen schont die Zähne der Wiederkäuer

Ziegen, Schafe und Kühe nehmen mit dem Fressen oft zahnschädigende Erdpartikel auf. Wie sich die Tiere vor zu schnellem Zahnabrieb schützen, zeigen nun Forschende der Universität Zürich auf
Weiterlesen

Eine Varroa destructor Milbe auf dem Thorax einer experimentellen Europäischen Honigbiene, Apis mellifera.; Bildquelle: Geoffrey R. Williams

Kombination von Insektengift und Milben schwächt Honigbienen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern haben entdeckt, dass ein Zusammenwirken zwischen der Milbe Varroa destructor und Neonikotinoiden die Lebensdauer von Honigbienen beeinträchtigt
Weiterlesen

Von allen Pflanzenfressern liegen die Elefanten am häufigsten in Seitenlage.; Bildquelle: Christian Schiffmann

Liegen, sitzen oder stehen: Die Grösse der Tiere bestimmt die Ruheposition

Kühe liegen immer in Brustlage, um ihre Verdauungsvorgänge nicht zu unterbrechen. Nagetiere ruhen sich auch sitzend aus, Riesenkängurus auch manchmal auf dem Rücken
Weiterlesen

Elefanten haben auf jeder Seite einen einzigen Zahn im Kiefer, der vom nächsten grösseren Zahn langsam nach vorne geschoben wird, wo er stückweise abbricht.; Bildquelle: UZH

Zahnwechsel sorgt bei Elefanten für Jojo-Effekt

Das Gewicht von Zoo-Elefanten schwankt im Laufe ihres erwachsenen Lebens in einem Zyklus von etwa hundert Monaten, wie Forscher der Universität Zürich herausgefunden haben
Weiterlesen

Prof. Dr. Ernst Peterhans; Bildquelle: Universität Bern

BVD-Virus bildet Schweizer Geschichte ab

Um die weltweit auftretende Rinderkrankheit BVD (Bovine Virusdiarrhö) in der Schweiz besser bekämpfen zu können, legten Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern eine Datenbank von BVD-Viren an
Weiterlesen

Vetsuisse-Fakultät

Nationale Studie als wichtiger Teil im Kampf gegen die Moderhinke

Eine schweizweite Untersuchung zum Vorkommen des Moderhinke-Bakteriums steht vor ihrem Abschluss. In über 600 Nutztierbetrieben und während zwei Jagdsaisons wurden in allen Kantonen insgesamt von rund 4800 Tieren Proben genommen
Weiterlesen

Neuer Versuchsstall von aussen.; Bildquelle: zvg

Neuer Stall ermöglicht innovative Forschung für tiergerechte Haltungssysteme

Ende November 2018 wird am Aviforum in Zollikofen ein neuer Versuchsstall für Geflügel und Kaninchen eröffnet. Der Stall bietet neue Möglichkeiten zur Erforschung tiergerechter Haltungssysteme
Weiterlesen

In der Studie wurden Zebrafischlarven als neuartiges Testsystem für psychoaktive Substanzen eingesetzt.; Bildquelle: National Institute of Genetics, CC BY 4.0

Zebrafischlarven helfen bei der Entdeckung von Appetitzüglern

Forscher der Universität Zürich und der amerikanischen Harvard University haben eine neue Strategie für die Suche nach psychoaktiven Medikamenten entwickelt
Weiterlesen


Wissenschaft


Universitäten


Neuerscheinungen