Bitte um Mithilfe: Dissertationsprojekt „HPS-Diagnostik in der Schweiz“

(07.08.2014) Im Rahmen ihres Dissertationsprojektes sucht Miriam Holbach von der Schweineklinik Bern Schweine-Bestände mit dem Verdacht auf HPS in der Schweiz.

Vetsuisse Sollten Sie solche Bestände in Ihrer Kundschaft haben, wäre Miriam Holbach für Ihre Hilfe beziehungsweise Meldung sehr dankbar.

Im Rahmen einer Doktorarbeit an der Schweineklinik der Vetsuisse-Fakultät in Bern soll die HPS-Diagnostik in der Schweiz optimiert und ein Diagnostik-Leitfaden erstellt werden.

Das Projekt beruht aus einer engen Zusammenarbeit zwischen der Schweineklinik, der Pathologie sowie der Bakteriologie der Vetsuisse in Bern und wird von der Firma MSD finanziell gefördert.

Warum sollte ein Tierhalter an dem Projekt teilnehmen?

Wir bieten Ihnen eine oftmals kostenneutrale Untersuchung der gesundheitlichen Probleme in Ihrem Bestand.

Wer kann an dem Projekt teilnehmen?

Bestände, die vermutlich Probleme mit HPS haben (Lahmheiten, Respirationsstörungen und/oder ZNS-Symptome bei den Schweinen), gehören zur Zielgruppe dieser Studie.
Was muss der / die TierhalterIn für die Untersuchung bezahlen?

Sofern die Tiere vorgängig zur Teilnahme am Pilotprojekt „PathoPig“ eingesendet wurden, werden alle anfallenden Diagnostikkosten oftmals vom BLV getragen (bis zu CHF 200.- für ein Tier; max. CHF 500.- für drei Tiere pro Fall). Die Kosten der Untersuchungen werden über Dissertationsprojekt finanziert.

Alle im Rahmen dieser Studie erhobenen Daten werden streng vertraulich behandelt und nur in anonymisierter Form ausgewertet. Sie werden keinesfalls an Dritte weitergegeben!

Ansprechpartnerin:

Schweineklinik Bern
Miriam Holbach, Assistenztierärztin

eMail: miriam.holbach@vetsuisse.unibe.ch
Telefon: + 41 (0)31 631 24 49

Bremgartenstrasse 109a
CH – 3012 Bern


Weitere Meldungen

Vetsuisse Neuro Nights - Epilepsie

Vetsuisse Neuro Nights - Epilepsie: Wenn das Gehirn seinen eigenen Kopf hat

Nestlé Purina unterstützt die Weiterbildung zum Thema Epilepsie bei Kleintieren am 3. September 2020 im Tierspital Bern - die teilnahme ist gratis!
Weiterlesen

Prof. Dr. Hanno Würbel; Bildquelle: Vetsuisse Fakultät

Tierversuche sollen verlässlichere Resultate bei geringerer Tierzahl erzielen

Internationale Expertinnen und Experten haben auf Einladung der Universität Bern neue Empfehlungen zur Planung von Tierversuchen ausgearbeitet
Weiterlesen

Sven Rottenberg; Bildquelle: Universität Bern

EU-Forschungsgelder für Sven Rottenberg

Sven Rottenberg vom Institut für Tierpathologie der Universität Bern wird vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem renommierten ERC Advanced Grant ausgezeichnet
Weiterlesen

Vetsuisse-Fakultät

Futter mit Rohfleisch ist ein Gesundheitsrisiko

In jedem zweiten Hundefutter aus rohem Fleisch finden sich multiresistente Bakterien. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich an Rohfutter-Proben, sogenannten "Barf"-Menus
Weiterlesen

Je nach Futter waren die Zähne der Meerschweinchen unterschiedlich stark abgerieben, am meisten bei der Fütterung mit Bambus.; Bildquelle: UZH

Wie die Zähne von Säugetieren abgerieben werden

Zähne von Säugetieren werden ständig abgerieben. Wie genau der Zahnabrieb abläuft, ist allerdings nicht bekannt. Forschende der Universität Zürich zeigen, dass die verschiedenen Bereiche der Zähne von Pflanzenfressern unterschiedlich anfällig gegen Zahnabrieb sind
Weiterlesen

Der Sand sinkt im Pansen nach unten und sammelt sich im Labmagen, passiert den Darm und wird im Kot ausgeschieden.; Bildquelle: UZH

Spülsystem im Magen schont die Zähne der Wiederkäuer

Ziegen, Schafe und Kühe nehmen mit dem Fressen oft zahnschädigende Erdpartikel auf. Wie sich die Tiere vor zu schnellem Zahnabrieb schützen, zeigen nun Forschende der Universität Zürich auf
Weiterlesen

Eine Varroa destructor Milbe auf dem Thorax einer experimentellen Europäischen Honigbiene, Apis mellifera.; Bildquelle: Geoffrey R. Williams

Kombination von Insektengift und Milben schwächt Honigbienen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern haben entdeckt, dass ein Zusammenwirken zwischen der Milbe Varroa destructor und Neonikotinoiden die Lebensdauer von Honigbienen beeinträchtigt
Weiterlesen

International Conference on Production Diseases in Farm Animals

17th International Conference on Production Diseases in Farm Animals

Vom 27. bis 29. Juni 2019 findet in Bern die «17th International Conference on Production Diseases in Farm Animals» statt
Weiterlesen