Neues Institut für Veterinary Public Health gegründet

(03.07.2009) Die Vetsuisse-Fakultät Bern und das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) gründen mit 1. Juli 2009 ein neues Institut für Veterinary Public Health (VPH).

Diese europaweit einmalige Kooperation von universitärer Forschung und öffentlichem Veterinärdienst soll wesentlich zu gesunden Tieren, sicheren Lebensmitteln und damit zur öffentlichen Gesundheit in der Schweiz beitragen.

Durch sich öffnende Märkte, die Klimaerwärmung und weiterer Faktoren wird es zunehmend komplexer, die Gesundheit von Tieren und die Sicherheit von Lebensmitteln zu garantieren.

Das neue VPH-Institut ermöglicht als Scharnier zwischen den Themen Tiergesundheit, Tierwohl, Lebensmittelsicherheit und menschlicher Gesundheit eine ganzheitliche und doch praxisnahe Erarbeitung von Lösungen.

Tätig in Lehre, Forschung, Entwicklung und Beratung ergänzt und vernetzt das VPH-Institut die bisherigen Kompetenzen der Vetsuisse-Fakultät Bern und des BVET.

Das VPH-Institut wird über Mittel von rund 1,2 Millionen CHF verfügen und als Institut der Universität Bern beim Bundesamt für Veterinärwesen angesiedelt sein. Über Leistungsaufträge wird sich das Institut weitere Aufgaben und Ressourcen erschliessen.

Zudem ist es gut positioniert, um kompetitiv vergebene nationale und internationale Forschungsmittel einzuholen. Das Institut soll stark international vernetzt tätig sein. Für die Leitung des Instituts wird eine entsprechende Professur international ausgeschrieben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des VPH-Instituts: www.vphi.ch

 

Artikel kommentieren

Weitere Meldungen

Der Sand sinkt im Pansen nach unten und sammelt sich im Labmagen, passiert den Darm und wird im Kot ausgeschieden.; Bildquelle: UZH

Spülsystem im Magen schont die Zähne der Wiederkäuer

Ziegen, Schafe und Kühe nehmen mit dem Fressen oft zahnschädigende Erdpartikel auf. Wie sich die Tiere vor zu schnellem Zahnabrieb schützen, zeigen nun Forschende der Universität Zürich auf
Weiterlesen

Eine Varroa destructor Milbe auf dem Thorax einer experimentellen Europäischen Honigbiene, Apis mellifera.; Bildquelle: Geoffrey R. Williams

Kombination von Insektengift und Milben schwächt Honigbienen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern haben entdeckt, dass ein Zusammenwirken zwischen der Milbe Varroa destructor und Neonikotinoiden die Lebensdauer von Honigbienen beeinträchtigt
Weiterlesen

Von allen Pflanzenfressern liegen die Elefanten am häufigsten in Seitenlage.; Bildquelle: Christian Schiffmann

Liegen, sitzen oder stehen: Die Grösse der Tiere bestimmt die Ruheposition

Kühe liegen immer in Brustlage, um ihre Verdauungsvorgänge nicht zu unterbrechen. Nagetiere ruhen sich auch sitzend aus, Riesenkängurus auch manchmal auf dem Rücken
Weiterlesen

Elefanten haben auf jeder Seite einen einzigen Zahn im Kiefer, der vom nächsten grösseren Zahn langsam nach vorne geschoben wird, wo er stückweise abbricht.; Bildquelle: UZH

Zahnwechsel sorgt bei Elefanten für Jojo-Effekt

Das Gewicht von Zoo-Elefanten schwankt im Laufe ihres erwachsenen Lebens in einem Zyklus von etwa hundert Monaten, wie Forscher der Universität Zürich herausgefunden haben
Weiterlesen

Prof. Dr. Ernst Peterhans; Bildquelle: Universität Bern

BVD-Virus bildet Schweizer Geschichte ab

Um die weltweit auftretende Rinderkrankheit BVD (Bovine Virusdiarrhö) in der Schweiz besser bekämpfen zu können, legten Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern eine Datenbank von BVD-Viren an
Weiterlesen

Vetsuisse-Fakultät

Nationale Studie als wichtiger Teil im Kampf gegen die Moderhinke

Eine schweizweite Untersuchung zum Vorkommen des Moderhinke-Bakteriums steht vor ihrem Abschluss. In über 600 Nutztierbetrieben und während zwei Jagdsaisons wurden in allen Kantonen insgesamt von rund 4800 Tieren Proben genommen
Weiterlesen

Neuer Versuchsstall von aussen.; Bildquelle: zvg

Neuer Stall ermöglicht innovative Forschung für tiergerechte Haltungssysteme

Ende November 2018 wird am Aviforum in Zollikofen ein neuer Versuchsstall für Geflügel und Kaninchen eröffnet. Der Stall bietet neue Möglichkeiten zur Erforschung tiergerechter Haltungssysteme
Weiterlesen

In der Studie wurden Zebrafischlarven als neuartiges Testsystem für psychoaktive Substanzen eingesetzt.; Bildquelle: National Institute of Genetics, CC BY 4.0

Zebrafischlarven helfen bei der Entdeckung von Appetitzüglern

Forscher der Universität Zürich und der amerikanischen Harvard University haben eine neue Strategie für die Suche nach psychoaktiven Medikamenten entwickelt
Weiterlesen

Bei den Luchsen ist die optimale Jahreszeit für die Reproduktion sehr eng gefasst.; Bildquelle: Wildpark Zürich

Raubtiere im Zoo gebären zur gleichen Jahreszeit wie in der Natur

Die Saisonalität der Fortpflanzung ist ein fixes Merkmal einer Tierart - auch Raubtiere im Zoo gebären gleichzeitig wie ihre Artgenossen in natürlicher Umgebung
Weiterlesen

Artikel kommentieren

weitere Meldungen

Klinik für Kleintierchirurgie an der Universität Zürich

TTA - Tibia Tuberosity Advancement - Behandlung des Kreuzbandrisses beim Hund

Am 20.4.2012 veranstaltet die Klinik für Kleintierchirurgie an der Universität Zürich eine Weiterbildungs-Veranstaltung zur Behandlung des Kreuzbandrisses beim Hund
Weiterlesen

Regina Hofmann-Lehmann

Regina Hofmann-Lehmann neue Professorin für Labormedizin an der Vetsuisse-Fakultät

Der Vetsuisse-Rat hat PD Dr. Regina Hofmann-Lehmann zur ausserordentlichen Professorin ad personam für Labormedizin ernannt
Weiterlesen

Vetsuisse

Schweiz: Aborte bei Rindern verursachen grossen Schaden

Aborte bei Rindern, Schafen oder Ziegen bedeuten für die Landwirte einen grossen finanziellen Schaden - gesamtschweizerisch bis zu 45 Millionen Franken im Jahr. Ein grosser Teil dieser Aborte werden durch Infektionserreger verursacht, die teilweise auch für den Menschen gefährlich werden können
Weiterlesen

Kurzmeldungen

Internationales

14.07.

Neuerscheinungen

24.05.