International Partnership for Dogs ruft zum gemeinsamen Handeln zum Wohl der Hunde auf

(01.10.2020) Die International Partnership for Dogs (IPFD) ruft alle Interessengruppen zum gemeinsamen Handeln für die Gesundheit und das Wohlergehen von Rassehunden auf

Der Aufruf richtet sich an Hundezüchter, Rassezuchtvereine und Dachverbände, Gesetzgeber, Hundehalter, Tierärzte und Tierschützer – aus allen Regionen und Ländern auf, sich zusammenzuschließen und gemeinsam die Probleme anzugehen, die derzeit die Gesundheit, das Wohlergehen und die Zucht von Hunden beinträchtigen.

Die IPFD hat ihre Standpunkt im Text „Neuausrichtung in Anbetracht aktueller Herausforderungen in der Rassehundezucht: Ein Aufruf für einen respektvollen Dialog, Zusammenarbeit und gemeinsame Aktionen“ zusammengefasst.

Wenngleich viele derzeitige Gesetzesvorhaben vorrangig auf brachyzephale (kurzköpfige) Hunderassen abzielen, werden diese Initiativen möglicherweise Auswirkungen auf alle Hunde mit und ohne Abstammungsnachweis haben.

International Partnership for Dogs „Das ist eine Aufforderung an jeden von uns zu reflektieren, wie unsere persönlichen Vorlieben, Bindungen und Glaubenssätze unseren Standpunkt in dieser Diskussion beeinflussen“, so Dr. Brenda Bonnett, CEO der IPFD. „Und es ist ein Aufruf, gemeinsam für das zu arbeiten, was wirklich im besten Interesse der uns anvertrauten Hunde und der Menschen, die für sie sorgen, ist.“

Ein vorrangiges Ziel der IPFD ist, die Zusammenarbeit verschiedener Interessengruppen in der Hundewelt zu fördern, anzustoßen und zu ermöglichen, um die Gesundheit, das Wohlergehen und den Schutz von Hunden zu verbessern und die Mensch-Hund-Beziehungen zu stärken.

“IPFD ist eine internationale Organisation, die viele verschiedene Interessengruppen vereint“ sagt der Vorsitzende der IPFD, Dr. Pekka Olson. „Und sie ist in der perfekten Position, einen offenen und respektvollen Dialog sowie gemeinsame Maßnahmen im Interesse von Hunden und Menschen zu fördern und zu ermöglichen.“

Viele der heutigen Herausforderungen waren bereits Gegenstand von Diskussionen und Aktivitäten bei den International Dog Health Workshops der IPFD. Die neue IPFD-Arbeitsgruppe zu Standardübertreibungen in der Hundezucht ist eine solche Initiative.

„Jeder, der an Hunden, Rassehunden, und der Welt der “Hunde und Menschen“ Interesse hat, ist eingeladen, sich am Diskurs über diese Probleme zu beteiligen. Dieser Artikel und dessen Begleitmaterialien sollen diesen Prozess unterstützen.”

Die International Partnership for Dogs (IPFD) ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, Gesundheits- und Tierschutzbelange von Hunden auf globaler Ebene und unter Einbeziehung unterschiedlicher Interessengruppen zu thematisieren. Ihre hauptsächliche Plattform ist DogWellNet.com.

Das Team setzt sich aus Vorstandsmitgliedern von international anerkannter Reputation und einer kleinen, aber engagierten Gruppe von Beratern aus etlichen Ländern zusammen. Freiwillige Unterstützer aus unseren Partner-Organisationen sowie ein Netzwerk von Experten sind wesentlich für unsere Arbeit.

Alle Mitarbeiter, Partner und Sponsoren kommen aus nationalen Dachverbände, internationalen kynologische Organisationen, Gruppen mit rassespezifischen Interessen, Bildungseinrichtungen und Hauptakteure der Heimtierindustrie. Zusammen fördern sie gemeinschaftliche Aktivitäten, um das gemeinsamen Ziele zu erreichen, die Mensch-Hunde-Beziehung zu verbessern, und allen Hunden weltweit zu nutzen.

www.DogWellNet.com






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