Europäische Bürgerinitiative #StopFinningEU

(08.01.2021) Die Europäische Bürgerinitiative #StopFinningEU  wird von über 35 internationalen Meeres- und Umweltschutzorganisationen unterstützt

Jährlich verlieren bis zu 273 Millionen Haie durch die Fischfangindustrie ihr Leben - hauptsächlich ihrer Flossen wegen. Daher wurde die Europäische Bürgerinitiative “Stop Finning – Stop the Trade” mit dem Ziel gestartet, dem Haifischflossen-Handel in der EU ein Ende zu bereiten. Kein Tier sollte nur für einen Teil seines Körpers gejagt werden und sterben müssen!

Europäische Bürgerinitiative #StopFinningEU

Die Haie spielen im marinen Ökosystem eine sehr entscheidende Rolle: als Jäger an der Spitze der Nahrungskette sorgen sie weltweit für ein ausgeglichenes und gesundes Ökosystem in den Meeren und Ozeanen.

Tatsächlich ist die EU der Weltmarktführer im Fang von Haien: allein Spanien, Portugal und Frankreich landen zusammen ca. 112.000 Tonnen Haie pro Jahr an. Weiterhin ist die EU einer der Hauptakteure im Export von Haifischflossen nach Südostasien (Endprodukt: Haifischflossensuppe).

Für einen Erfolg werden bis zum 31. Juli 2021 mehr als 1 Millionen Stimmen stimmberechtigter EU-Bürger*innen benötigt, damit sich das EU Parlament mit der Forderung der Bürgerinitiative in einer parlamentarischen Sitzung befassen muss.

Unterstützen Sie die Initiative hier: EU-Bürgerinitiative „Stop Finning – Stop the Trade“



Weitere Meldungen

Spektakulärer Fossilfund: 150 Millionen Jahre alter Urzeithai war einer der größten seiner Zeit; Bildquelle: Sebastian Stumpf

Spektakulärer Fossilfund: 150 Millionen Jahre alter Urzeithai war einer der größten seiner Zeit

Eine Team um den Paläontologen Sebastian Stumpf von der Universität Wien beschreiben in einer neuen Studie ein außergewöhnlich gut erhaltendes Skelett des ausgestorbenen Urzeithaies Asteracanthus
Weiterlesen

Port-Jackson-Stierkopfhai; Bildquelle: Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Besonderheit im Zahnschmelz von Haifischzähnen entdeckt

Haifischzähne müssen während ihrer kurzen Verweildauer auf den Punkt funktionieren: Der Port-Jackson-Stierkopfhai ernährt sich von harten Beutetieren wie Seeigeln und Muscheln
Weiterlesen

Bei den Vorfahren heutiger Haie standen die älteren, kleineren Zähne bei geschlossenem Maul senkrecht auf dem Kiefer, während die jüngeren, grösseren und schärferen Zähne gut versteckt in Richtung Zunge wiesen.; Bildquelle: Christian Klug, UZH

Urzeit-Hai hielt seine grössten Zähne gut verborgen

Manche, wenn nicht sogar alle Haie, die vor 300 bis 400 Millionen Jahren lebten, klappten ihre Kiefer nicht nur nach unten, sondern drehten sie zugleich gegen aussen
Weiterlesen

Ein Schnitt durch den Haiwirbel zeigt Wachstumsringe, ähnlich denen in Baumstämmen.; Bildquelle: Daniel Erny/Universitätsklinikum Freiburg

Gehirn des weltweit ältesten Wirbeltieres untersucht

Detaillierte Untersuchungen des ältesten Gehirns können neue Erkenntnisse für altersbedingte Krankheiten des Gehirns ermöglichen. Studie im Fachmagazin Acta Neuropathologica erschienen
Weiterlesen

Vollständiges Skelett eines fossilen Meerengels (Pseudorhina acanthoderma; SMNS 86214/41) aus dem Oberjura (ca. 155 Millionen Jahre) der Nusplinger Plattenkalke in Baden-Württemberg (SW-Deutschland).; Bildquelle: J. Kriwet

Zwischen Hai und Rochen: Der evolutionäre Vorteil der Meerengel

Meerengel sind Haifische, gleichen mit ihrem eigentümlich flachen Körper aber eher Rochen. Den Ursprung dieser Körperform hat jetzt ein internationales Forschungsteam um Faviel A. López-Romero und Jürgen Kriwet vom Institut für Paläontologie untersucht
Weiterlesen

Kinderstube des Weißen Hais Carcharodon carcharias in Chile; Bildquelle: Jaime A. Villafaña / Universität Wien

Erste Kinderstube des Weißen Hais entdeckt

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Jaime A. Villafaña vom Institut für Paläontologie der Universität Wien entdeckte die erste fossile Kinderstube des Weißen Hais Carcharodon carcharias in Chile
Weiterlesen

Dr. Matthias Schaber vom Thünen-Institut besendert einen Hundshai. Die Augen des Tieres sind zur Beruhigung mit einem feuchten Tuch abgedeckt.; Bildquelle: Thünen-Institut/Matthias Schaber

Versuche mit satellitenbasierten Sendern in der Nordsee sollen Wanderungsverhalten von Hundshaien aufklären

Er ist der größte in deutschen Gewässern stetig vorkommende Hai und in der aktuellen Roten Liste der Meeresfische Deutschlands als „stark gefährdet“ eingestuft: der Hundshai (Galeorhinus galeus)
Weiterlesen

v.l.n.r.: Herbert Futterknecht, Fred Buyle, Mauricio Hoyos Padilla, Gabriela Futterknecht; Bildquelle: Harald Minarik

SharkNight 2018 brachte weltbekannte Haiforscher nach Wien

Mehr als 600 Gäste nahmen am Samstag, den 13.10.2018, an der SharkNight 2018 in Wien teil. Die Großveranstaltung fand nach 2016 zum zweiten Mal in Wien statt und war binnen weniger Tage ausgebucht
Weiterlesen


Wissenschaft


Universitäten


Neuerscheinungen