BEKOmpetenz Registerprojekte: die Schweine werden zur Datenbank geführt

Mit der Erfassung des gesamten österreichischen Schweinebestandes in einer Datenbank wird eine wichtige Maßnahme als Grundbaustein für eine langfristige und effiziente, europaweite Tierseuchenprävention und -bekämpfung gesetzt. BEKO unterstützt die STATISTIK AUSTRIA beim Aufbau der Zentralen Schweinedatenbank mit einem kompetenten Team.

Die STATISTIK AUSTRIA wurde vom Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz mit der Konzipierung, Errichtung und dem Betrieb der "Zentralen Schweinedatenbank" (ZSDB) beauftragt.
Fünf gute Gründe sprechen für das Großprojekt:
•    Effiziente Seuchenprävention und Seuchenbekämpfung
•    Rasche und verlässliche Informationen im Krisenfall
•    Österreichweite Vereinheitlichung des Tierkennzeichnungssystems
•    Rasche und präzise Marktanalysen und -prognosen
•    Qualitätssicherung - Stärkung des Vertrauens der Konsumenten.

Horst Kammerer, Leiter der EDV-Abteilung, umreißt das Projekt, in das er auch selbst leitend eingebunden ist: "Ziel ist es, ein System zu errichten, das lückenlos, rasch und effizient Informationen über sämtliche Bewegungen (Verbringungen) am Schweinesektor in Österreich liefert. Nur so können im Ernstfall umgehend wirksame Maßnahmen getroffen werden. Der direkte Zugriff auf das System und die Daten stellt den Schlüssel für eine möglichst rasche Abklärung von Infektionsursachen und Infektionswegen von Seuchen dar. Mit Hilfe der Datenbank wird somit eine kostensparende Prophylaxe ermöglicht und auch der volkswirtschaftliche Schaden auf ein Minimum reduziert."
90% der österreichischen Schweine werden in 15% der Betriebe gehalten. Mit einem 3-Stufen-Plan wurde im Jahr 2002 begonnen, ein Register mit sämtlichen schweinhaltenden Betrieben aufzubauen, welches schließlich Ende September 2003 abgeschlossen wurde.

Ab 1. Oktober 2003 wird mit der Meldung über die Verbringung über Meldestellen begonnen, ab 1. April 2004 startet die Meldung von Verbringungen aus allen Betrieben.
Meldepflichtig sind Besitzer von Schweinen, wie Viehhändler, Schlachtbetriebe, Sammelstellen, Aufenthaltsorte oder Handelsställe. Die Stamm-, Betriebs- & Veterinärdaten werden mit den Verbringungsmeldungen zur Zentralen Schweindatenbank zusammengeführt. Auf Bundesebene wird auf eine einheitliche Vorgangsweise beim Einsatz von IT Wert gelegt, daher wurde auch zur Abwicklung ein ITK-Board eingerichtet.

BEKO - ein kompetenter Partner bei Registerprojekten
Da das Großprojekt ZSDB die hausinternen Kapazitäten sprengt, wurden für den EDV-seitig zu realisierenden Teil externe Dienstleistungen zugekauft. "Die Wahl fiel unter anderem deshalb auf die Firma BEKO, weil sie mit den Arbeiten für das Zentrale Melderegister des Innenministeriums über beste Referenzen bei Registerprojekten auf vergleichbaren Hard- und Softwareplattformen verfügt", erläutert Horst Kammerer.
Das BEKO Informatik Team arbeitet vor Ort und ist vollständig in die EDV-Abteilung integriert. Das Projekt wird vom Team auf der Systeminfrastruktur der STATISTIK AUSTRIA in enger Kooperation mit den Mitarbeitern der EDV-Abteilung und den land- und forstwirtschaftlichen bzw. veterinärmedizinischen Fachleuten aus der Direktion Raumwirtschaft entwickelt. Die Aufgaben sind äußerst umfangreich: "Die EDV-Lösung muss darauf Rücksicht nehmen, dass einem großen Benutzerkreis ein umfangreiches Funktionsvolumen verfügbar gemacht werden soll. Daher ist bei der Systemauslegung auf Performanz, also auf ein sehr rasches Antwortzeitverhalten, besonderes Augenmerk zu legen. Große Bedeutung ist natürlich auch der Betriebs- und Datensicherheit beizumessen. Das Projekt läuft reibungslos und wir sind perfekt im Zeitplan, nicht zuletzt auf Grund der hohen Professionalität des BEKO Teams", so Horst Kammerer.
Eine geplante Erweiterung des ZSDB ist z.B. eine Schnittstelle zu den Datenbanken der Tiergesundheitsdienste.


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