Tierärzte ohne Grenzen (Deutschland): Große Impfaktion für Afrika

Am 2. Juni 2005 veranstaltet der Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. zum zweiten Mal seinen Aktionstag . An diesem Tag hilft die Schutzimpfung unserer Haustiere dabei, Tiergesundheitsprojekte in Ostafrika aufzubauen, denn rund 400 teilnehmende Tierärzte im gesamten Bundesgebiet spenden die Hälfte ihrer Impfeinnahmen an Tierärzte ohne Grenzen e.V.

In vielen ostafrikanischen Ländern wie beispielsweise dem Sudan leben die Menschen fast ausschließlich von der Tierhaltung. Dort bedeuten gesunde Tiere gesunde Menschen. Allerdings fehlt in diesen Gebieten eine veterinärmedizinische Grundversorgung fast völlig. Hier setzen die Projekte von Tierärzte ohne Grenzen e.V. an: Der Verein bildet Einheimische zu Tiergesundheitshelfern aus, führt Impfungen durch und verbessert die Infrastruktur für die Viehhaltung.

Jeder Tierfreund kann die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen e.V. unterstützen, indem er sein Haustier am Impftag für Afrika impfen lässt. Alle teilnehmenden Tierarztpraxen sind im Internet unter www.impfenfuerafrika.de zu finden.

Prominente Unterstützung für den Impftag 2005 bekommt der Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. unter anderem vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff, der die Schirmherrschaft für diese Aktion übernommen hat. Heidi Merk und Dr. Hilde Moennig werden erneut ihre Vierbeiner am Impftag von Herrn Prof. Dr. Ingo Nolte in der Klinik für kleine Haustiere der TiHo-Hannover impfen lassen.

In Hannover und Berlin wird die Aktion  durch ein Rahmenprogramm abgerundet. Die Fotoausstellung "Wenn Tiere Leben bedeuten - die Lebensweise der Nomaden im Südsudan", Vorträge und eine Podiumsdiskussion veranschaulichen in Wort und Bild das Leben der Menschen in Ostafrika und die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen e.V.

Einen zweiten Schwerpunkt des Rahmenprogramms zum Impftag 2005 bilden Vorträge zur optimalen Haltung unserer Haustiere, die von den beiden fachlichen Schirmherren der Aktion, Prof. Dr. Ingo Nolte (TiHo-Hannover) und Prof. Dr. Leo Brunnberg (FU Berlin), gehalten werden.

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