Sonnenbrand beim Pferd

(26.07.2019) Die Sommerzeit kommt - und mit ihr ein nicht nur für den Menschen lästiges Problem: der Sonnenbrand. Denn davon betroffen sind auch Pferde mit vor allem heller oder rosiger Haut, die ohne Sonnenschutz auf der Weide gehalten werden.

Vor allem Schimmel, aber auch Pferde mit großen, hellen Abzeichen an Kopf und Gliedmaßen gelten als besonders anfällig. Die häufig nur dünn behaarten Stellen können die Haut nicht ausreichend vor der Sonneneinstrahlung schützen.


Aber auch den Stoffwechsel eines Pferdes beeinflussende Pflanzen gelten als Ursache für ein erhöhtes Risiko für Verbrennungen. Vor allem das Johanniskraut, aber auch zahlreiche Kleearten können nach dem Fressen zu Hautrötungen mit späterer Blasenbildung führen.

Im weiteren Verlauf entwickeln sich dann Krusten, die sich ablösen und nässende, schlecht heilende Hautpartien zurücklassen. 

Grundsätzlich sollten Weidepferde daher jederzeit einen schattigen Ort aufsuchen können, um starker Sonneneinstrahlung auszuweichen.

Neben der regelmäßigen Verwendung von wasserfester, konservierungsmittelfreier Sonnencreme helfen darüber hinaus vor allem Gesichtsmasken aus engmaschigem

Fliegennetz nicht nur Insekten abzuhalten, sondern auch Sonnenlicht.

Anke Klabunde, aid.de



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