Tier-Verhaltensmedizin und Verhaltensforschung

Unglückshäher: Ihre Jungen leben auch nachdem sie ausgewachsen sind in Familienverbünden. Die Vögel brüten jedoch nicht kooperativ.; Bildquelle: UZH

Viele Vögel verzichten auf eigenen Nachwuchs, um anderen zu helfen, ihre Jungen grosszuziehen

Über den Hervorgang der sogenannten kooperativen Brutpflege sind sich Forscher uneinig
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Schimpansen geben Artgenossen Futter ab – aber nur, wenn sich diese zuvor selbst als kooperativ erwiesen haben.; Bildquelle: MPI f. evolutionäre Anthropologie

Schimpansen belohnen Gefälligkeiten

Für uns Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wir belohnen andere als Zeichen unserer Dankbarkeit
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Der Verhaltensforscher Luke Eberhart-Phillips – hier auf Madagaskar - untersucht seit vier Jahren an Stränden in aller Welt, wie sich Regenpfeifer in ihren Kolonien entwickeln; Bildquelle: Universität Bielefeld/L. Eberhart-Phillips

Verhaltensforschende der Universität Bielefeld untersuchen Regenpfeifer

Regenpfeifer-Männchen setzen sich in der Wildnis erfolgreicher durch als die Weibchen: Verhaltensforschende der Universität Bielefeld haben untersucht, wie sich über die Lebensspanne des Regenpfeifers das Geschlechterverhältnis entwickelt
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Drohnen bewegen sich im Luftraum und damit dort, wo Vögel bisher weitgehend ungestört waren; Bildquelle: Marcel Burkardt

Wie Vögel auf Drohnen reagieren

Welchen Einfluss haben Drohnen auf Vögel und andere Wildtiere? Eine Studie der Schweizerischen Vogelwarte Sempach liefert Antworten
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Bonobos bei der gegenseitigen Fellpflege.; Bildquelle: Zanna Clay (LuiKotale Bonobo Research Project)

Schimpansen und Bonobos: kriegerische Konflikte könnten Unterschiede in Sozialstrukturen erklären

Während Schimpansen sich lieber mit Artgenossen des jeweils eigenen Geschlechts umgeben, sind männliche und weibliche Bonobos meist mit Weibchen im Bunde
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Die Entstehung von sozialer Kompetenz wird mit dem Gruppenleben von Tieren in Zusammenhang gebracht, auch bei Kolkraben.; Bildquelle: Matthias Loretto, Universität Wien

Raben: "Junggesellen" leben in dynamischen sozialen Gruppen

Kolkraben haben erstaunliche kognitive Fähigkeiten beim Umgang mit Artgenossen – diese sind durchaus vergleichbar mit vielen Affenarten
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Der Biologe Arndt Wellbrock bei der Arbeit mit "seinen" Mauerseglern unter der Talbrücke Ronnewinkel im Kreis Olpe; Bildquelle: Universität Siegen

Mauersegler bleiben ihren Reisezielen in Afrika treu

Der Biologe Arndt Wellbrock von der Universität Siegen beobachtet seit fast fünf Jahren das Zugverhalten von Mauerseglern
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Erstautorin Iris Schöberl mit Ihren Hündinnen; Bildquelle: Iris Schöberl, Universität Wien

Eigenschaften des Halters beeinflussen das Stressmanagement beim Hund

Ein Team des Departments für Verhaltensbiologie der Universität Wien untersuchte im Rahmen eines FWF-Projekts den Zusammenhang von biopsychologischen Parametern und Stressmanagement von Haltern und ihren Hunden
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Ein mit Lebensmittelfarbe behandelter Testfisch. Deutlich ist die blaue Urinwolke zu erkennen.; Bildquelle: Institut für Ökologie und Evolution, Universität Bern.

Buntbarsche kommunizieren Aggressivität mittels Urin

Die Fische verfügen nicht nur über ein grosses Reportoire an Drohgesten, sondern kommunizieren ihre Agressivität auch geruchlich. Hierzu verändern sie während der Kämpfe ihr Urinierverhalten
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Balzflug männlicher Graubruststrandläufer mit aufgeblasenem Kehlsack und tief klingenden ('hupenden') Rufen.; Bildquelle: Katharina Kapetanopoulos

Promiske Graubruststrandläufer balzen auf tausenden von Kilometern

Nach einer Reise um den halben Globus aus den Überwinterungsgebieten fliegen männliche Graubruststrandläufer oft noch viele tausend Kilometer weiter durch das Brutgebiet in der Arktis
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Der Kognitionsbiologe Tecumseh Fitch hat herausgefunden, dass Affen die physiologischen Voraussetzungen besitzen, um zu sprechen; Bildquelle: Universität Wien

Warum Affen nicht sprechen

Makaken besitzen anatomische Voraussetzungen für Sprachlaute
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Drongo der Wellensittich; Bildquelle: The University of Queensland

Was wir von Wellensittichen über Flugsicherheit lernen können

Forscher der University of Queensland haben das erstaunlich simple Geheimnis gelüftet, weshalb Vögel nie im Flug zusammenstoßen: sie manövrieren immer rechtsherum
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Eine australische Würgekrähe singt; Bildquelle: Hollis Taylor

Würgekrähen improvisieren beim Gesang wie Jazz-Musiker

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der City University in New York und der Macquarie Universität in Sydney legen neue Erkenntnisse vor
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Schimpansenmutter mit ihrem Jungen. Die Tiere verbringen viel Zeit mit ausgedehnten Verhandlungen.; Bildquelle: Marlen Fröhlich

Menschenaffen kommunizieren kooperativ

Menschliche Sprache ist ein kooperatives Zusammenspiel und beinhaltet schnelle Rollenwechsel. Diese Art der kooperativen Kommunikation könnte als Teil genereller kooperativer Fähigkeiten entstanden sein, die für den Menschen einzigartig sind.
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Blauelster; Bildquelle: Gantulga Bayandonoi

Blauelstern zeigen menschenähnliche Großzügigkeit

Prosoziales Verhalten durch gemeinsame Aufzucht der Nachkommen
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Orang-Utan Dokana im Zoo Leipzig.; Bildquelle: MPI f. evolutionäre Anthropologie

Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen

Bonobos, Schimpansen und Orang-Utans verstehen, dass andere von etwas Falschem überzeugt sein können
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Mit der Miniaturisierung von Radio-Telemetrie-Geräten können die Ornithologen jetzt auch kleinere Singvögel ausstatten.

Vogelzug: Amseln schalten schlagartig auf Nachtschwärmer um

Die normalerweise tagaktiven Vögel brauchen für die Änderung ihres Biorhythmus vor dem Abflug in ihre Winterquartiere keine Zeit zur Anpassung
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IZW

Wie wählerisch darf man beim Sex sein?

Wenn Tiere ihre Partner für die Paarung wählen, gehen sie sehr verschieden vor. Einige männliche Mormonengrillen (Anabrus simplex) haben gerne Sex mit jedem verfügbaren Weibchen
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Kap-Borstenhörnchen leben in Gruppen; Bildquelle: Brittany Sumner, Kalahari Research Centre

Borstenhörnchen verstecken Nahrung nach der Sonne

Borstenhörnchen verwenden beim Verstecken ihrer Nahrung Informationen zum Sonnenstand
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Gartenrotschwänzchen am Flughafen Tegel: Wenn es zu laut wird, hören die Vögel ganz auf zu singen.; Bildquelle: Stefan Greif

Auswirkungen von Fluglärm auf das Gesangsverhalten von Singvögel

Am Berliner Flughafen Tegel, einem der größten Flughäfen Europas, singen Vögel morgens deutlich früher als ihre Artgenossen in ruhigeren Gebieten
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Indem sie sich zurückziehen, vermindern kranke Hausmäuse weitere Ansteckungen.; Bildquelle: UZH

Kranke Mäuse ziehen sich zurück und vermindern so Ansteckungen

Fühlen sich frei lebende Hausmäuse krank, meiden sie den Kontakt zu ihren Artgenossen. Damit reduzieren sie das Risiko, dass sich die Krankheit in der Gruppe ausbreitet
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Rabe; Bildquelle: Ipek G. Kulahci

Soziale Netzwerke fördern Lernerfolg

Raben lernen am besten von engen sozialen Partnern: Einer der großen Vorteile des Zusammenlebens ist es, neue Informationen von Gruppenmitgliedern zu erhalten
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Europäische Konferenz für Verhaltensbiologie

Europäische Verhaltensbiologen tagen an der Universität Wien

Die 8. Europäische Konferenz für Verhaltensbiologie versammelt unter dem Titel "Flexibilität und Plastizität" von 12. bis 15. Juli 2016 mehr als 400 der weltweit führenden WissenschafterInnen auf dem Gebiet der Verhaltens- und Kognitionsbiologie in Wien
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Universität Zürich

Mäuse kooperieren, wenn es sich für sie lohnt

Hausmäuse ziehen ihre Jungen häufig in einem gemeinschaftlichen Nest auf. Wie eine neue Studie von Biologinnen der Universität Zürich zeigt, sind die Weibchen eher zur gemeinschaftlichen Jungenaufzucht bereit, wenn sich ihre Wurfgrössen ähneln und sich dadurch der Aufwand gleich verteilt
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Raben; Bildquelle: Jorg Massen

Einige Vögel sind genauso schlau wie Affen

Einige Vogelgruppen sind mental ebenso schlau wie Affen. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Thomas Bugnyar von der Universität Wien und Onur Güntürkün von der Ruhr-Universität Bochum in einem Übersichtsartikel in der Zeitschrift "Trends in Cognitive Sciences"
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Mutter-Kind-Paar bereit zum gemeinsamen Ortswechsel; Bildquelle: Marlen Fröhlich

Mutter-Kind-Kommunikation bei Schimpansen

Sprache wird bei uns Menschen mit Hilfe der Hände erlernt. Aber auch in der Kommunikation von Menschenaffen spielen Gesten eine große Rolle
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Deutsches Primatenzentrum GmbH

Kognition, Evolution, Verhalten: Warum existieren Männer?

Verhaltensbiologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich vom 17.bis 19. Februar 2016 zu Ihrer jährlichen Tagung am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen
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Raben versteckten ihr Futter dann gut, wenn dominante Artgenossen im Nachbarraum sichtbar und gleichzeitig hörbar waren; Bildquelle: Jana Müller, Universität Wien

Raben können sich in die Sichtweise ihrer Artgenossen hineinversetzen

Raben stellen sich vor, was andere Raben sehen können: Zu diesem Ergebnis kommen die Kognitionsbiologen Thomas Bugnyar und Stephan Reber von der Universität Wien gemeinsam mit dem Philosophen Cameron Buckner (University of Houston, Texas)
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Mäusehaltung im Freiland; Bildquelle: Kamiel Spoelstra

Gerät der interne Taktgeber durcheinander, büßen Mäuse an biologischer Fitness ein

Alle Lebewesen haben eine innere Uhr, die Schlaf- und Wachphasen steuert und sich dabei vor allem an Tag und Nacht orientiert. Solche internen Taktgeber sind Voraussetzung für eine Abstimmung der Lebensabläufe mit der Umwelt
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Rabenkrähen lernten, beliebige Bilder in zwei Gruppen einzuteilen. Einzelne Nervenzellen reagierten auf alle Bilder, die in eine bestimmte Gruppe gehörten ‒ unabhängig vom Bildmotiv; Bildquelle: Lena Veit

Nervenzellen im Krähengehirn ordnen Bilder richtig zu

Während des Lernens entstehen Reaktionsmuster, die relevante Zusammenhänge anzeigen ‒ ähnlich wie beim Säugetier
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Balzende Kampfläufer-Männchen; Bildquelle: Clemens Küpper

Aggressives Verhalten ist genetisch beeinflusst und für die Fortpflanzung bedeutend

Ein internationales ForscherInnen-Team mit starker Beteiligung der Uni Graz hat nun bei der Vogelart der Kampfläufer herausgefunden, welche Veränderung des Erbguts dazu führt, dass auch Vögel ohne Angriffslust bei den Weibchen punkten können
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Schimpanse; Bildquelle: Jorg Massen

Früher Verlust der Mutter beeinträchtigt Schimpansen ein Leben lang

Verwaiste Schimpansen, die in ihrer frühen Kindheit aus Afrika importiert wurden, haben noch als Erwachsene Defizite im Sozialverhalten
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Blind für die Blickrichtung: Die Wissenschaftler zeigten ihren Probanden Fotos von Gesichtern, die in unterschiedliche Richtungen schauten. Anders als erwartet konnten die Nervenzellen im Mandelkern Unterschiede in der Blickrichtung nicht detektieren; Bildquelle: AG Prof. Mormann

Hirnstudie offenbart unerwarteten Unterschied zwischen Affe und Mensch

Eine Studie an der Universität Bonn offenbart einen unerwarteten Unterschied in der Informationsverarbeitung von Affe und Mensch. Beide können sehr schnell erkennen, wohin ein Gegenüber blickt
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Der männliche Nichtbrüter wird vom Brutpaar verjag; Bildquelle: UZH

Der Unglückshäher erkennt entfernte Verwandte

Können Tiere entfernt verwandte Artgenossen erkennen? Dem Unglückshäher gelingt dies, wie Evolutionsbiologen der Universität Zürich als Erste belegen
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Durch Zusammenarbeit konnten die Raben an jeweils ein Stück Käse gelangen; Bildquelle: Jorg Massen, Universität Wien

Raben kooperieren – aber nicht mit jedem

Raben merken sich Artgenossen, die sie "übers Ohr hauen"
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Erzwungene Partner haben zwar gleich viele Eier als freiwillige Paare, diese sind aber öfters unbefruchet; Bildquelle: Malika Ihle

Zebrafinkenküken profitieren von Liebesheiraten

Was ist der ideale Partner? Für Zebrafinken ist das weniger eine Frage der Gene, sondern des Verhaltens. Harmonieren zwei Partner nicht, sinkt ihr Fortpflanzungserfolg
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Animal learn

14. Internationales Hundesymposium

Animal learn veranstaltet vom 13. bis  15. November 2015 in Aschau im Chiemgau das 14. Internationale Hundesymposium
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Niederrangiges Orang-Utan Männchen ohne Backenwülste (links) und dominantes Männchen mit Backenwülsten (rechts), Tanjung Puting Nationalpark, Indonesien.; Bildquelle: Bpk Bain

Weibliche Orang-Utans bevorzugen Männchen mit Backenwülsten

Dominante Orang-Utan Männchen mit Backenwülsten zeugen die meisten Nachkommen –aber nur in Zeiten einer stabilen Rangordnung
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Max-Planck-Gesellschaft

Egoismus kann tödlich für eine Population sein

Mathematisches Modell kann erstmals mehrere Einflussfaktoren vereinen und die tatsächliche Dynamik von Populationen besser abbilden
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Max-Planck-Gesellschaft

In einer Pavian-Gruppe kann jeder die Richtung vorgeben, nicht nur das ranghöchste Tier

Paviane leben in hierarchischen Gruppen zusammen. Doch wichtige Entscheidungen werden nicht von den ranghöchsten Gruppenmitgliedern diktiert, sondern demokratisch beschlossen
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Universität Tübingen

Zählende Zellen im Gehirn von Rabenvögeln

Tübinger Neurobiologen entdecken Neuronen im Krähengehirn, die auf Lieblingszahlen reagieren
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Kohlmeise mit Sender; Bildquelle: Timothy Greives

Langschläfer werden häufiger betrogen

Spätes Aufstehen ist gemütlicher, aber es verringert auch den Fortpflanzungserfolg – zumindest wenn man eine Kohlmeise ist
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Leopoldina

Vortrag: Verhaltensforschung mit intelligenten Sensoren

Vortrag von Prof. Dr. Martin Wikelski mit dem Titel „Tiere als unsere Augen und Ohren in der Welt“ am Mittwoch, 20. Mai 2015
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Professor Frank Zufall; Bildquelle: Saar-Uni

Angstforschung: Mehrere Signalstoffe und -wege steuern angeborenes Fluchtverhalten

Die Nase nimmt nicht nur Düfte wie von Rosen oder Orangen wahr, sondern auch chemische Botenstoffe wie Kairomone. Sie spielen im Tierreich eine Rolle und werden etwa von Katzen, Wieseln und anderen Raubtieren abgesondert
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Max-Planck-Institut für Ornithologie

Verhalten in risikoreichen Situationen

Das Verhalten in risikoreichen Situationen ist ein individuell verschieden stark ausgeprägtes Persönlichkeitsmerkmal

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Seehund Malte; Bildquelle: Robbenforschungszentrum Rostock

Bahnbrechende Erkenntnis: Robben interpretieren ihre eigene Bewegung

Im Marine Science Center Rostock, dem größten Robbenforschungszentrum weltweit, erforscht Professor Dr. Guido Dehnhardt zusammen mit seinem Team aus Biologen und Physikern die Sinneswahrnehmung und kognitiven Fähigkeiten von neun männlichen Seehunden und drei Ohrenrobben
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Doktorandin Nina Kniel (li.) und Prof. Dr. Klaudia Witte erforschen das Partnerwahlverhalten von Zebrafinken; Bildquelle: Katja Knoche/Universität Siegen

Soziale Botschaft macht Zusatzschmuck bei Zebrafinken attraktiv

Hat ein Zebrafinkenweibchen einen Partner mit künstlicher roter Haube, wird das Merkmal für andere Weibchen attraktiv
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Leitete das internationale ForscherInnenteam - Marisa Hoeschele.

Auch Tiere komponieren: mit Verhaltensforschung Musikalität ergründen

Musik ist ein wesentlicher Bestandteil aller menschlichen Kulturen. Sie scheint aber nicht nur ein rein kulturelles Phänomen darzustellen, sondern auch tief in unserer biologischen Veranlagung verankert zu sein
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Schimpansen können die Struktur ihrer bedeutungsvollen Grunzlaute ändern; Bildquelle: Florian Möllers / Katie Slocombe

Schimpansen lernen Nahrungsrufe

In Gefangenschaft lebende Schimpansen sind fähig, Laute zu lernen, die sich auf spezielle Nahrungsmittel beziehen. Dies beweist ein Evolutionsbiologe der Universität Zürich gemeinsam mit englischen Wissenschaftlern
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Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Ratten können auch gönnen

Selbst wenn die Ratten selbst keine offensichtlichen Vorteile haben, verhalten sie sich so, dass ihre Artgenossen davon profitieren. Die Ergebnisse wurden im Journal Frontiers in Neuroscience veröffentlicht
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Lydia Luncz erhält für ihre Erkenntnisse zur Kultur von Schimpansen den DPZ-Förderpreis; Bildquelle: MPI EVA

Lydia Luncz und Stefan Schaffelhofer gewinnen den Förderpreis des Deutschen Primatenzentrums

Der Förderpreis des Deutschen Primatenzentrums wird jährlich an Nachwuchswissenschaftler verliehen, die über oder mit Affen forschen
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Schimpansin beim Nüsseknacken; Bildquelle: MPI f. evolutionäre Anthropologie/ Giulia Sirianni

Können Schimpansen einschätzen, welche Objekte sich besonders gut als Werkzeug eignen?

Ein internationales Forscherteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat untersucht, welche der vor Ort verfügbaren Werkzeuge frei lebende Schimpansen im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste benutzen, um Nüsse der Art Coula edulis zu knacken
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Neukaledonische Krähe hält ein Stöckchen; Bildquelle: Auguste von Bayern

Werkzeuggebrauchende Papageien und Krähen spielen ähnlich mit Objekten wie Kleinkinder

Die Art, wie Spielzeuge gehandhabt und miteinander kombiniert werden, sagt einiges über die kognitiven Eigenschaften des Spielers aus
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Junger Schimpanse erklettert einen Feigenbaum.; Bildquelle: MPI f. evolutionäre Anthropologie/ K. Janmaat

Schimpansen: Frühaufsteher erhalten die besten Früchte

Wie beschaffen sich unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, auch in kargen Zeiten ausreichend Nahrung, um ihre großen, komplexen Gehirne mit Nährstoffen zu versorgen?
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Einsiedlerdrossel; Bildquelle: Daniel Berganza/Wikimedia

Gemeinsame Prinzipien bei Vogelgesang und menschlicher Musik entdeckt

Der Gesang der nordamerikanischen Einsiedlerdrossel unterliegt Prinzipien, die typisch für menschliche Musik sind – nämlich Töne aus der Obertonreihe
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Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass Raben über einen außerordentlichen Intellekt verfügen; Bildquelle: Jorg J.M. Massen, PhD

Verhaltensforschung: "Teile und herrsche" – eine Form der Rabenpolitik

Eine Ansammlung von Raben wird manchmal als Verschwörung bewertet. Mythologie und Volksglauben schreiben diesen Vögeln übernatürliche Fähigkeiten zu. Tatsächlich zeigt die Forschung der letzten Jahre jedoch, dass Raben über einen außerordentlichen Intellekt verfügen
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Zebrafinken; Bildquelle: MPI f. Ornithologie/ S. Seltmann

Paarbindung festigt sich im Gehirn

Zebrafinken nutzen ihr spezialisiertes Gesangssystem für einfache Kommunikation
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Kohlmeise; Bildquelle: Jan Wijmenga

Risikoverhalten von Kohlmeisen hängt vom Energiehaushalt und der Umgebungstemperatur ab

Tiere unterscheiden sich oft stark in ihrem Verhalten in Risikosituationen, beispielsweise wenn sie sich Fressfeinden gegenüber sehen
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Ein länglicher Holzsplitter dient Kakadu Figaro, um an die begehrte Nuss zu gelangen; Bildquelle: Alice Auersperg

Kakadus sind in der Lage, Kenntnisse durch soziales Lernen weiterzugeben

Kognitionsbiologin Alice Auersperg von der Universität Wien konnte zusammen mit ihrem Team erstmals nachweisen, dass Goffini Kakadus in der Lage sind, errungene Kenntnisse durch soziales Lernen weiterzugeben
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Freie Universität Berlin

Wenig Geschlechtsunterschiede im Verhalten von Kapuzineraffen

Psychologin der Freien Universität Berlin untersucht Verhalten von Kapuzineraffen
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Universität Bordeaux

Forscher haben zum ersten Mal Angst bei einem wirbellosen Tier beobachtet

Forscher des CNRS und der Universität Bordeaux haben bei einem Flusskrebs ängstliches Verhalten ausgelöst und beobachtet. Die Ergebnisse zeigten, dass die mit der Angst verbundenen neuronalen Mechanismen die Evolution überdauert haben
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Universität Zürich

Tiere verbergen ihr Kranksein in gewissen Situationen

Tiere können in bestimmten sozialen Situationen verbergen, dass sie krank sind. Wenn sie die Gelegenheit haben, sich fortzupflanzen, oder wenn ihre Jungen anwesend sind, geben kranke Tiere vor, gesund zu sein
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Im Experiment wissen die Hunde, dass sich in einer Schachtel etwas zu fressen befindet, aber nicht, in welcher. Sie folgen nun der menschlichen Stimme, um die  Nahrung zu finden; Bildquelle: MPI f. evolutionäre Anthropologie

Hunde und Welpen können der Sprechrichtung des Menschen folgen

Hunden und Welpen fällt es leicht, kommunikative Hinweise des Menschen richtig zu deuten. So nutzen sie beispielsweise ihre Augen, um der Zeigegeste oder Blickrichtung eines Menschen zu folgen und verstecktes Futter aufzuspüren
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Freie Universität Berlin

Wissenschaftler der Freien Universität veröffentlichen neue Erkenntnisse zur Kommunikation von Nachtigallen

Der Gebrauch und die Anordnung des Gesangs von Nachtigallen ist Thema von zwei Studien, die kürzlich von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Biokommunikation der Freien Universität Berlin publiziert wurden
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Interaktion zweier Raben; Bildquelle: Georgine Szipl

Raben verstehen die Beziehungen anderer Raben

Kognitionsbiologe Thomas Bugnyar und sein Team von der Universität Wien zeigen, dass Kolkraben fähig sind, die Beziehungen anderer Raben zueinander einzuschätzen – eine Fähigkeit, die bis dato nur von Primaten bekannt war
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Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

Neue Forschergruppe untersucht komplexe Hirnleistung bei Primaten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein Netzwerk von Einrichtungen, das sich der Erforschung höherer Hirnfunktionen von Primaten widmet
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Universität Tübingen

Von wegen „Spatzenhirn“: Wie Nervenzellen schlaues Verhalten bei Rabenvögeln ermöglichen

Von wegen „Spatzenhirn“: Rabenvögel wie Krähen, Elstern und Häher gelten als äußerst intelligent. Die Neurobiologen Lena Veit und Professor Andreas Nieder der Universität Tübingen haben nun erstmals gezeigt, wie im Gehirn von Krähen Intelligenzleistungen hervorgebracht werden, die für strategische Entscheidungen notwendig sind
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Wie orientieren sich Fledermäuse? Dr. Nachum Ulanovsky wird für seine originellen Forschungsarbeiten ausgezeichnet. Bild: Dr. Nachum Ulanovsky; Bildquelle: Dr. Nachum Ulanovsky

Die dritte Dimension im Gehirn – räumliche Orientierung und Raumgedächtnis der Fledermäuse

Physiologen ehren Nachwuchswissenschaftler aus Israel: Bernard Katz-Lecture für Dr. Nachum Ulanovsky / Festvortrag am 28. November 2013 in Heidelberg
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Totenkopfaffen/Saimiri sciureus ; Bildquelle: M. Böckle

Affen verstehen die Regeln der Sprachmusikalität

KognitionsbiologInnen der Universität Wien haben gezeigt, dass Sensitivität einfache strukturelle und melodische Regeln oder Muster zu erkennen keines intensiven Lernens bedarf. Sie ist nicht nur beim Menschen, sondern nachweislich auch bei den südamerikanischen Totenkopfaffen bereits vorhanden
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Ein ausgewachsenes Zebrafinken-Männchen (links) mit einem halbwüchsigen männlichen Jungvogel; Bildquelle: MPI f. Ornithologie/Leitner

Unterschiede im Gesangslernen junger Zebrafinken

Die meisten Singvögel erlernen ihren Gesang in früher Jugend von einem erwachsenen Vorbild, meist vom Vater. Dabei gibt es große Unterschiede in der Genauigkeit, mit der die Gesänge kopiert werden
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Schimpanse; Bildquelle: Jorg Massen

Gleich und gleich gesellt sich gern: Schimpansen wählen Freunde mit ähnlicher Persönlichkeit wie sie selbst

Wie Menschen schließen viele Tierarten stabile und enge Freundschaften. Bis jetzt war es jedoch unklar, wie diese Bindungen zwischen Individuen entstehen
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Die Umweltbedingungen während der Zeit im Nest prägen wesentlich den späteren Gesang von Zebrafinken; Bildquelle: MPI f. Ornithologie/Leitner

Gesang und Gehirnstruktur von Zebrafinken hängen stark von Umweltfaktoren ab

Der Gesang der Singvögel ist ein erlerntes komplexes Verhalten, das starken Selektionskräften ausgesetzt ist. Es ist aber schwierig herauszufinden, welchen Anteil die Gene und die Umwelt jeweils zur Ausbildung der individuellen Variation der Gesänge beitragen
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Männlicher Orang Utan; Bildquelle: UZH

Orang-Utans planen ihre zukünftige Route und teilen sie mit

Männliche Orang-Utans planen ihre Route bis zu einem Tag im Voraus und teilen sie gezielt anderen Artgenossen mit. Um Weibchen anzulocken und männliche Rivalen abzuschrecken rufen sie in die Richtung, in die sie gehen werden
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Sozial durch Mama: Wie bei den Menschen, spielen Schimpansenmütter in der Entwicklung der Sozialkompetenz ihres Nachwuchses eine große Rolle; Bildquelle: Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen

Schimpansenmütter fördern Sozialkompetenz ihres Nachwuchses

Schimpansenwaisen verhalten sich gegenüber Altersgenossen aggressiver als Jungtiere, die von ihrer Mutter aufgezogen wurden
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Singendes Nachtigallenmännchen; Bildquelle: Kathryn Peiman / Petite Camargue Alsacienne

Kommunikation bei Nachtigallen: Ältere Männchen trillern besser

Ältere Nachtigallenmännchen singen schnellere und schwierigere Triller als jüngere Männchen. Das berichten Forscher der Universität Basel und des Netherlands Institute of Ecology in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift «Journal of Avian Biology»
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Schematische Präsentation der unsichtbaren Verschiebungsaufgaben; Bildquelle: Alice Auersperg

Kakadus wissen, was im Verborgenen geschieht

Wie wissen Menschen, dass Kekse immer noch existieren, obwohl sie im Küchenkasten vorübergehend nicht sichtbar sind? Und warum wissen wir, wann und wo ein Auto, das in einem Tunnel verschwunden ist, wieder erscheinen wird?
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Brieftauben im Schlag; Bildquelle: UZH

Tauben fliegen mit der Karte im Kopf nach Hause

Ein Faszinosum: Brieftauben finden immer nach Hause. Nun weist eine Biologie-Doktorandin der Universität Zürich experimentell nach, dass Tauben eine räumliche Vorstellung und damit kognitive Fähigkeiten besitzen
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Motorhandlungen zum Entfernen der einzelnen Schlösser; Bildquelle: Alice Auersperg, Universität Wien

Kakadus beweisen technische Intelligenz beim Öffnen von Schlössern

Einem internationalen Team um Alice Auersperg vom Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien ist es in Experimenten gelungen, die Fähigkeit zum sogenannten "sequenziellen Problemlösen" bei Kakadus zu beobachten
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Verhaltensexperimente mit Stadt- und Waldamseln; Bildquelle: MPI f. Ornithologie/Catarina Miranda

Stadtleben verändert die Persönlichkeit von Amseln

Stadtmenschen gelten gemeinhin als offener gegenüber neuen Entwicklungen als Menschen auf dem Land. Bei Tieren, die Städte erfolgreich besiedelt haben, scheint das Stadtleben ebenso den Charakter zu verändern
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Vétqouinol

Tierisches Stress-Management für die Praxis und zu Hause

Kostenloses Vétqouinol Webinar zu Verhaltensmedizin mit Sabine Schroll am 2. Juli 2013
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Junge Zebrafinken; Bildquelle: Huet des Aunay

Vogelgesang wird von Generation zu Generation durch Imitationslernen weitergegeben

Obwohl der Gesang in der Regel von einem erwachsenen Vorbild erlernt wird, gibt es auch Hinweise zu aktivem Lernen unter jungen Geschwistern
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Der uninteressierte und wenig erfolgreiche Jäger Kendo bettelt den begabten Jäger Brutus um Fleisch an; Bildquelle: MPI f. evolutionäre Anthropologie/Ch. Boesch

Bei Schimpansen sind Jagd und Fleischkonsum Männersache

Max-Planck-Forscher bestätigen Freilandbeobachtungen zum Jagdverhalten und Fleischkonsum erwachsener männlicher Schimpansen mittels Isotopenanalyse
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Hausmaus; Bildquelle: MPI für Evolutionsbiologie

Mäuseväter prägen Nachwuchs bei der Partnerwahl

Mischlinge aus unterschiedlichen Hausmaus-Populationen paaren sich bevorzugt mit Individuen aus der Ursprungsgruppe des Vaters
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Buntbarsche im Tanganyikasee; Bildquelle: Stefanie Schwamberger

Warum afrikanische Buntbarsche fremde Jungen adoptieren

Dass Tiere die Jungen fremder Eltern als die eigenen akzeptieren, kommt gar nicht so selten vor. Das ist dennoch erstaunlich, denn Adoption widerspricht einer der Grundthesen der Darwin’schen Evolutionstheorie: Eltern sollten nämlich so viel eigenen Nachwuchs zeugen, wie nur möglich
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Wenn Papageien Geschäfte machen: Goffini-Kakadus handeln mit Nüssen; Bildquelle: Alice Auersperg

Wenn Papageien Geschäfte machen: Goffini-Kakadus handeln mit Nüssen

Dem Team um Alice Auersperg vom Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien ist es in Tauschexperimenten gelungen, die Fähigkeit zur Selbstbeherrschung bei Kakadus zu beobachten. Die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes erscheinen aktuell im renommierten wissenschaftlichen Journal Biology Letters
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Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

Vergleichende Feldbeobachtungen von Orang-Utans auf Sumatra und Borneo

Die Geschlechtsentwicklung, das Paarungsverhalten und das soziale Gefüge von Orang-Utans hängen stärker als bisher vermutet von ihrer Umwelt ab: Wo der Regenwald mehr Nahrung hergibt, steigt der Einfluss des dominanten Männchens
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Das Leittier lässt den anderen Erdmännchen den Vortritt; Bildquelle: Simon Townsend / Kalahari Meerkat Project

Erdmännchen-Gruppen und ihre Versuchskaninchen

Dominante Erdmännchen-Weibchen lassen untergeordneten Gruppenmitgliedern beim Überqueren gefährlicher Hindernisse den Vortritt. Stösst eine Gruppe der Tiere auf eine Strasse, muss ein «Versuchskaninchen» das Gelände testen. Das zeigt eine neue Verhaltensstudie von Forschern der Universität Zürich und der ETH Zürich
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Uni Bern

Buntbarsche akzeptieren mehr Zuzug bei Bedrohung

Fremde «Zuzüger» werden bei Buntbarschen geduldet, wenn sie bei der Abwehr von Fressfeinden helfen. Damit gleicht das Verhalten dieser Fischart demjenigen der Menschen, wo sich die Einwanderungspolitik in vielen Ländern explizit danach richtet, wie hoch die Entscheidungsträger den Bedarf an Helfern einschätzen
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Inserm

Mäuse entwickeln eine soziale Abneigung durch wiederholte Angriffe

Forscher des Labors “Pathophysiologie von Erkrankungen des zentralen Nervensystems” (CNRS / Inserm / UPMC), in Zusammenarbeit mit dem Labor “Neurobiologie adaptiver Prozesse” (CNRS / UPMC), haben bei Mäusen einen Mechanismus entdeckt, der für die Ausbildung von stressbedingten Depressionen mitverantwortlich ist
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Die Sonso-Gruppe im Budongo-Wald, Uganda: Zwei männliche Schimpansen bei der Fellpflege - ein sehr intimes Verhalten, das Vertrauen voraussetzt; Bildquelle: Liran Samuni

Hormon Oxytocin ist eng mit der Beziehungspflege verbunden

Oxytocin spielt Schlüsselrolle bei der Pflege kooperativer Beziehungen zu befreundeten Artgenossen
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Der Delfin mit Rückenverkrümmung sucht Körperkontakt zu den Pottwalen, den die Meeresriesen erwidern; Bildquelle: Alexander D.M. Wilson/Aquatic Mammals

Pottwale adoptieren Delfin mit Handicap

Im Azoren Archipel wurde ein Team von Verhaltensökologen vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Zeuge einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen einer Gruppe von Pottwalen und einem Großen Tümmler mit einer Rückenverkrümmung
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Amseln finden auch in der Stadt ein reichhaltiges Nahrungsangebot; Bildquelle: Michael Dvorak

Amseln singen in der Stadt in einer höheren Tonlage

Tiere haben vielfältige Strategien entwickelt, um mit zunehmender Lärmbelastung in ihren Lebensräumen zurechtzukommen. So ist bekannt, dass viele Stadtvögel in einer höheren Tonlage singen, um sich vom eher tieftonigen Straßenverkehr abzuheben
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ESVCE

Call for Papers: ESVCE International Veterinary Behaviour meeting

9th International Veterinary Behaviour meeting in conjunction with PSIanimal and ESVCE, to be held in Lisbon, Portugal 26-19 Sept 2013
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Biology Letters

Homosexuelles Verhalten macht männliche Fische attraktiv

Die Anzahl an Nachkommen gilt in der Evolutionsbiologie als die ultimative Einheit für den Erfolg eines Individuums. Deshalb gab das Auftreten homosexuellen Verhaltens Wissenschaftlern lange Zeit Rätsel auf
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Alice Auersperg und Kakadu Figaro ; Bildquelle: Universität Wien

Kluger Kakadu mit handwerklichem Geschick

Der Gebrauch von Gegenständen als Werkzeug – und deren Herstellung – ist im Tierreich außergewöhnlich selten
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Mahaliweber-Pärchen, oben das Männchen, unten das Weibchen; Bildquelle: Dr. Cornelia Voigt

Testosteron steuert Sologesang bei tropischen Vögeln

Bei Singvogel-Männchen unserer Breiten steigt im Frühling die Geschlechtshormon-Konzentration, was zu einem Anstieg der Gesangsaktivität in der Brutzeit führt
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Freie Universität Berlin

Verhaltensbiologen der Freien Universität haben den Balzgesang von Nachtigall-Männchen erforscht

Bestimmte sogenannte Buzz-Elemente im Gesang von männlichen Nachtigallen haben einer Studie von Verhaltensbiologen der Freien Universität Berlin zufolge Einfluss auf die Zuneigung der Weibchen
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Die Schimpansen einiger Populationen geben sich die Hand während der Fellpflege; Bildquelle: Mark Bodamer

Schimpansen besitzen soziale Traditionen

Schimpansen lernen nicht nur voneinander, sie können diese Informationen auch zu lokalen Traditionen weiterentwickeln. Die Art der Fellpflege unterscheidet sich zwischen Schimpansen-Gruppen
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Ein männlicher Steinsperling: sein Gesang verrät lauschenden Weibchen viel über seine Qualität als potentieller Partner.; Bildquelle: Henrik Brumm/MPI für Ornithologie

Betrogene Sperlings-Männchen singen lauter

Steinsperlinge zeigen mit ihrem Gesang ihr Alter und ihren Bruterfolg an und reagieren auf Untreue mit höherer Lautstärke
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46. Kongress der International Society for Applied Ethology (ISAE)

Internationaler Kongress zu Verhalten, Haltung und Wohlbefinden von Tieren in Wien

Von 31. Juli bis 4. August 2012 findet der 46. Kongress der International Society for Applied Ethology (ISAE) an der Vetmeduni Vienna statt. Unter dem diesjährigen Motto „Quality of Life in Designed Environments“ tauschen sich internationale Fachleute zum Thema des Verhaltens und Wohlbefindens von Tieren in Stall, Haus und Zoo aus
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Zebrafische ; Bildquelle: Vetmeduni Vienna/Zala

Wilde Zebrafische lernen das Einschätzen von Gefahren von zahmen Artgenossen

Einzelne Tiere lernen von ihren Artgenossen indirekt Informationen über Nahrung, Raubtiere und mögliche Fortpflanzungspartner. Dieses sogenannte soziale Lernen erspart ihnen, große Risiken dabei einzugehen, solche Informationen selbst herauszufinden
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Kognitionsbiologe Markus Boeckle mit einem Raben; Bildquelle: Markus Uehlein

Raben haben Langzeitgedächtnis

Für Menschen ist es völlig normal, sich nach Jahren wieder an die Gesichter und die dazugehörigen Stimmen ehemaliger Bekannter zu erinnern. Auch bei anderen Säugetieren wurde diese Fähigkeit nachgewiesen
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