Staatspreis 2005 zur Förderung von Ersatzmethoden zum Tierversuch

(30.06.2005) Ausschreibung des Staatspreises 2005 zur Förderung von Ersatzmethoden zum Tierversuch

Die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur stiftet 2005 einen Staatspreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten, deren Ergebnisse bzw. Zielsetzung der Ersatz oder die Einschränkung und Optimierung von bisher angewandten Versuchen am lebenden Tier sind.

Der Staatspreis wird von der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf Grund von Vorschlägen einer von ihr bestellten Jury verliehen. Die Entscheidung wird unter Ausschluss des Rechtsweges getroffen.

Der Staatspreis ist mit 11.000.- Euro dotiert und kann geteilt oder ungeteilt vergeben werden.

Für die Bewerbungen gelten nachstehende Teilnahmebedingungen:

  • Bewerbungsberechtigt sind Einzelpersonen oder Forschergruppen, die in wissenschaftlichen Einrichtungen im universitären, außeruniversitären oder industriellen Bereich in Österreich tätig sind.
  • Es können wissenschaftliche Arbeiten eingereicht werden, die in in- oder ausländischen Fachzeitschriften ab dem 1. Jänner 2000 erschienen sind; ferner Arbeiten, deren Manuskripte von einschlägigen Fachzeitschriften zur Publikation angenommen worden sind. Bei Einreichungen von Manuskripten hat der Autor (haben die Autoren) eine Erklärung beizufügen, dass der wissenschaftliche Inhalt des Manuskripts nicht vor dem 1. Jänner 2000 publiziert wurde.

Die Arbeiten sind in siebenfacher Ausfertigung unter der Bezeichnung "Staatspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur 2005 zur Förderung von Ersatzmethoden zum Tierversuch" bis spätestens 31. Juli 2005 an das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, zu Handen MR Dr. Alois Haslinger, Bereich Gentechnik und Tierversuchswesen, Rosengasse 2-6, 1014 Wien, zu senden.

Den Arbeiten ist eine Zusammenfassung in deutscher Sprache von max. 5 Seiten, aus denen vor allem hervorgeht, welche konkreten Tierversuche ersetzt, reduziert oder verfeinert wurden oder werden sollen, beizulegen.

Die Bewerbungen sind mit Namen und Anschrift des Autors zu versehen. Bei Gruppenarbeiten ist der Name des Projektleiters anzuführen. Bereits veröffentlichte Arbeiten können als Sonderdruck eingereicht werden. Bei in Druck befindlichen Arbeiten ist die Fachzeitschrift bzw. der Verlag anzugeben.

Den Bewerbungen ist ein wissenschaftlicher Werdegang des Autors (der Autoren) anzuschließen.

Arbeiten, die bereits bei früheren Ausschreibungen zu einem Preis für Ersatzmethoden zum Tierversuch eingereicht wurden, können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Die Entscheidung der Jury und der Termin der Preisverleihung werden den Bewerbern schriftlich bekannt gegeben. Sollte die Jury keine der Arbeiten für die Auszeichnung vorschlagen, kann von der Preisverleihung Abstand genommen werden.

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