Leibniz-IZW begrüßt die Berliner Pandabären

(11.07.2017) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) unterstützen den Berliner Zoo beim zukünftigen Panda-Nachwuchsprogramm.

Endlich hat Deutschland wieder Pandabären. Zu den geladenen Gästen der offiziellen Willkommensveranstaltung gehören neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping auch die Institutsleitung des Leibniz-IZW.


Neuankömmling Panda Jiao Qing im Zoo Berlin
„Wir freuen uns unseren Partner, den Berliner Zoo, beim zukünftigen Panda-Reproduktionsprogramm und Gesundheitsmonitoring unterstützen zu können.

Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in der nachhaltigen Zusammenarbeit mit einer führenden zoologischen Einrichtung“, erklärt Professor Heribert Hofer, Direktor des Leibniz-IZW.

Pandabären sind weltweit eine Rarität. Wer Pandabären halten darf und wer nicht, das entscheiden die chinesischen Kollegen aus Chengdu.

Neben einem finanziellen Beitrag für das chinesische Panda-Arterhaltungsprogramm gibt es auch immer die Bedingung eines naturschutzorientierten Forschungsanteils.

Nur wer dieses Gesamtpaket anbieten kann, kommt in die engere Auswahl Pandabären aus China als Leihgabe beherbergen zu dürfen.

„Dank unserer jahrelangen Erfahrungen in der Reproduktionsmedizin sind wir der optimale Partner für den Berliner Zoo und das chinesische Panda-Zuchtprogramm“, sagt Professor Thomas Hildebrandt, Abteilungsleiter Reproduktionsmanagement am Leibniz-IZW.

Die beiden chinesischen Riesenpandas „Meng Meng“ (Träumchen) und „Jiao Qing“ (Schätzchen) kommen aus der Hauptaufzuchtstation „Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding“ im chinesischen Chengdu in der Provinz Sichuan.

Die Riesenpandas bleiben vorerst für 15 Jahre in Berlin. Innerhalb dieser Zeit würde sich Dr. Andreas Knieriem, Direktor des Berliner Zoos, sehr über einen Panda-Nachwuchs freuen.

„Damit sich diese Hoffnung erfüllt, werden wir unsere Expertise insbesondere im Bereich der Hormonanalyse und Trächtigkeitsbestimmung in das Reproduktionsmanagement mit einfließen lassen“, erklärt Professorin Katarina Jewgenow, Vize-Direktorin des Leibniz-IZW und Leiterin der Abteilung Reproduktionsbiologie.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-IZW haben jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Pandabären in Europa und weltweit. So haben sie auch schon mit Bao Bao und Yan Yan vom Berliner Zoo oder mit Long Hui und Yang Yang aus dem Tiergarten Schönbrunn in Wien gearbeitet.

 




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